Caldener Frauen nutzen Chancen nicht

Abgewehrt: Caldens Alena Ohm verhindert hier das 0:1 von Madeleine Kurek Foto hofmeister

Ein Spiel auf Augenhöhe boten die nordhessischen Regionalliga-Fußballerinnen dem Spitzenreiter Sand II - verloren aber 2:3

Calden. Für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden war gegen den bereits feststehenden Aufsteiger in die Zweite Bundesliga, den SC Sand II, mehr als das 2:3 (1:1) möglich. Damit kassierten die Nordhessinnen nach dem Spiel in Nürnberg die zweite Niederlage in Folge mit diesem Ergebnis und haben damit wohl die Chance verspielt, noch die Plätze zwei oder drei zu erreichen.

„Wir haben leider unsere Chancen nicht genutzt und sind dafür bestraft worden“, trauerte Jahn-Trainer Engin Keskin den vertanen Möglichkeiten seiner Mannschaft nach. In der vierten und achten Minute scheiterten Arlene Rühmer und Johanna Hildebrandt jeweils an der Sander Torhüterin Sabrina Lang.

Spiel auf Augenhöhe

Ein Unterschied zwischen dem Tabellenvierten und dem Ersten war nicht festzustellen, wobei bei den Gästen die letzte Spannung nach dem erreichten Durchmarsch von der Oberliga in die Zweite Liga fehlte. Mitte der ersten Hälfte verhinderte Jahn-Torhüterin Marigona Zani mit einer tollen Parade gegen ihre Kollegin von der albanischen Nationalmannschaft, Furtuna Velaj, einen Rückstand (23.). In der 37. Minute hatte Zani allerdings beim Freistoß von Velaj aus etwa 20 Metern das Nachsehen, auch wenn sie noch mit den Fingerspitzen den Ball berührt hatte.

Nur zwei Minuten später lupfte Rühmer den Ball in den Strafraum zu Hildebrandt, die aus dem Lauf heraus das 1:1 erzielte. Als Zani kurz vor der Pause einen Eckball auf den kurzen Pfosten abwehrte, kam nach der nächsten Ecke Ann-Christin Angel im Fünfmeterraum an den Ball, brachte aber nur eine Rückgabe zu Stande (45.).

Auch in der zweiten Halbzeit hatte Rühmer die erste Chance, als sie nach einem langen Ball von der Strafraumgrenze an Lang scheiterte (54.). besser machte sie es in der 68. Minute. Nach einem tollen Sololauf in den Strafraum traf sie mit einem platzierten Schuss zum 2:1 in die lange Ecke. Die Freude über diese Führung wehrte aber nur kurz, denn nachdem sich Anika Müller von Velaj im Strafraum abdrängen ließ, markierte diese das 2:2 (71.). Nach einer unnötigen Ecke gelang Julia Schneider im Strafraum schließlich der 2:3-Siegtreffer (78.). Als Rühmer in der Schlussminute nach einem Sololauf die letzte Chance vergab, war die knappe Niederlage perfekt.

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