Frauenfußball: Regionalligist Calden nach 2:3 gegen Löchgau kaum noch zu retten

Chancen nicht genutzt

Gut gespielt: Calden, hier Leonie Klement, konnte zwar mit dem Tabellenzweiten mithalten, am Ende gab es aber eine Niederlage. Foto: Michl

Calden. Sie haben alles gegeben, doch am Ende standen sie erneut mit leeren Händen da. Der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden steht spätestens nach der 2:3 (1:1)-Heimniederlage gegen den FV Löchgau bei zehn Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegslatz vor dem Abstieg.

Dabei war im Spiel ein Unterschied zwischen dem Tabellenletzten und dem Zweiten nicht zu erkennen. Für Jahn-Trainer Wolfgang Berndt war dieses Spiel nichts Neues: „Wir haben wieder dumme Tore bekommen. Angesichts der Chancen, die wir hatten, hätten wir sogar gewinnen müssen“

„Wir haben wieder dumme Tore bekommen.“

Wolfgang Berndt trainer

Die Gäste waren zunächst besser im Spiel und hatten die ersten zwei Chancen. Danach steigerte sich Calden aber und kam ebenfalls zu zwei Möglichkeiten durch Johanna Hildebrandt und Arlene Rühmer.

Erneut völlig unnötig fiel jedoch das erste Tor der Gäste, als Sanja Holetic ein Missverständnis zwischen Jacqueline Künzl und Torhüterin Marigona Zani nutzte und zum 0:1 ins leere Tor traf (25.). Fünf Minuten zuvor hatte Zani noch einen Holetic-Schuss über die Latte gelenkt.

Mit einem herrlichen Freistoßkracher von Luisa Schanze, der aus fast 25 Metern im Winkel einschlug, gelang den Jahnerinnen der verdiente Ausgleich (36.).

In der zweiten Halbzeit war Calden nach zwei Hildebrandt-Chancen dem Führungstreffer näher.

Das Tor fiel jedoch wieder auf der anderen Seite durch eine mit Windunterstützung direkt verwandelte Ecke von Meike van Elten (63.). Als die eingewechselte Lisa Gayer auch noch zum 1:3 ins lange Eck traf, schien das Spiel gelaufen zu sein (78.).

Die Nordhessinnen zeigten aber Moral. Schon im Gegenzug hätten Hildebrandt und Juliane Schuh auf 2:3 verkürzen können (79.). Unmittelbar danach hatte Rühmer Pech mit einem Pfostenschuss (80.). Auf der Gegenseite parierte Zani einen Freistoß von Tammy Streicher (81.). Nach einer weiteren vergebenen Rühmer-Chance erzielte diese per Kopf noch den 2:3-Anschlusstreffer.

Von Michael Wepler

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