TSG Kammerbachs Frauentrainer Thomas Eckert sieht Fußball-Gruppenligist auf gutem Weg

Die Chancen noch besser nutzen

Kampf um den Ball: Zu den ehrgeizigen Spielerinnen im Kader des Fußball-Gruppenligisten TSG Kammerbach gehört Angreiferin Laura Eckert (am Ball). Foto: Per Schröter

Kammerbach. In der Frauenfußball-Gruppenliga überwintert die TSG Kammerbach auf Tabellenplatz sieben. Das ist zwar eine Position hinter dem von Trainer Thomas Eckert ausgegebenen Saisonziel. Dennoch ist der 51-Jährige damit alles andere als unzufrieden.

„Die Mannschaft hat sich in dem halben Jahr toll entwickelt, es herrscht eine Superstimmung und die Leistungen haben mit einer Ausnahme immer gestimmt“, schwärmt Thomas Eckert, der den Trainerposten im Sommer vom zurückgetretenen Matthias Dehnhardt übernommen hatte und für den es die erste Station als Trainer im Frauenbereich ist.

Das eine Spiel, das ihm nicht so geschmeckt hat, war das 0:2 beim jetzigen Tabellenvorletzten SC Edermünde, „bei dem wir einfach schlecht gespielt und völlig verdient verloren haben“. Auch wenn es ansonsten „nur“ zu zwei Siegen reichte (jeweils 2:0 zuhause gegen Großenenglis II und Mardorf), man dreimal unentschieden spielte, außer in Edermünde noch drei weitere Auswärtsniederlagen kassierte und mit 10:13 eine negative Tordifferenz aufweist, ist das Saisonziel nicht in Gefahr. „In der Rückserie haben wir schließlich noch vier Heimspiele und auf eigenem Platz sind wir in dieser Saison noch ungeschlagen“, sagt Eckert. Außerdem steigt eines der drei verbleibenden Auswärtsspiele beim Schlusslicht in Grebendorf, wo sich der Coach ebenfalls gute Siegchancen ausrechnet.

Wie gut sich die Mannschaft im Laufe der Hinserie stabilisiert hat, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse. Nach dem 0:7-Heimdebakel im Regionalpokal gegen Ligakonkurrent Laundau/Wolfhagen schlug man sich eine Woche später beim selben Gegner mit dem 2:4 schon bedeutend besser.

Dem anschließenden ersten Saisonsieg zuhause gegen Großenenglis II folgten zwei relativ klare Niederlagen. Dann aber wurde vor allem die Defensivabteilung immer stärker und es folgten vier Spiele mit jeweils nur einem Gegentor. Beim abschließenden Sieg über Mardorf blieb die TSG dann zum zweiten Mal ohne jeden Gegentreffer. „Einen großen Anteil daran hat die Umstellung im Tor“, sagt Thomas Eckert.

Gute Entwicklung

Während die neue Torfrau Lisa Marie Rehbein einen „richtig guten Job“ machte, war auch die bisherige Keeperin Hannah Wieber, die nun sporadisch im rechten Mittelfeld spielt, eine echte Bereicherung. Eine besonders gute Entwicklung bescheinigt der Trainer Marie Umbach, „die sich hervorragend im zentralen Mittelfeld eingefunden hat“, sowie Leonie Meyer, „die von Spiel zu Spiel immer stärker wurde“. Als größtes Problem hat Thomas Eckert die unzureichende Chancenverwertung ausgemacht. „Wir erarbeiten uns viele Chancen, machen daraus aber nicht genügend Tore“ sagt er. Sollte in der Rückserie vorn der Knoten platzen, dann sei am Ende sogar ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin.

Torschützinnen

Die bisherigen Torschützinnen: Lucia Langefeld (4), Monique Kummer (2), Marie Umbach (2), Laura Eckert (1), Denise Jahnert (1). (per)

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