Frauenfußball: Hessenligist Zierenberg feiert einen hart umkämpften Sieg

Drei Zech-Tore beim 5:3

Vollstreckerqualitäten: Die Zierenbergerin Katharina Zech traf beim 5:3-Sieg beim 1. FFC Frankfurt III drei Mal ins Schwarze. Archiv-Foto: Michl

Frankfurt. Der Redensart, dass alle guten Dinge drei sind, setzte in der Frauenfußball-Hessenliga der TSV Zierenberg in die Tat um. Nach den Nullnummern bei Eintracht Frankfurt II (0:2) und Grün-Weiß Bornheim (0:1) mussten die Warmetalkickerinnen zum dritten Mal in Folge die Reise in die Mainmetropole antreten und standen am Brentanobad beim 1. FFC Frankfurt III auf dem Prüfstand. Diesmal ließen die von Mario Pillo für den verhinderten Cheftrainer Adam Kostorz betreuten Zierenbergerinnen nichts anbrennen und traten als 5:3 (4:2)-Siegerinnen die lange Heimreise an.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und zogen durch Katharina Zech (5.) früh in Führung. Doch postwendend stellte Meta Franz (6.) den Gleichstand her. Danach nahm die gastgebende Bundesliga-Dritte mehr und mehr das Heft in die Hand, ohne aber die Überlegenheit zählbar umsetzen zu können. Zierenberg lauerte auf Konterchancen und hatte Erfolg. Erneut Zech (35.) und Natascha Rudat (40.) brachten ihre Farben wieder in Front. Im direkten Gegenzug verkürzte Meta Franz (41.). Dann schwächten sich die Frankfurterinnen selbst. Eine Abwehrspielerin verhinderte ein TSV-Tor durch ein Handspiel, sah dafür Rot. Den fälligen Strafstoß verwertete Sarah Landinghoff-Schmidt (45.) zum 4:2-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeberinnen ein Powerplay auf, schöpften neue Hoffnung, als erneut Meta Franz (67.) TSV-Torwartin Sabrina Bürgel keine Abwehrchance ließ: 3:4.

In Folge hatte die Zierenberger Abwehr Schwerstarbeit zu leisten, ließ jedoch nichts anbrennen und genoss auch das Wohlwollen von Glücksgöttin Fortuna. Denn den Frankfurter Torjubel zum vermeintlichen 4:4-Ausgleich ließ die Querlatte verstummen. Mario Pillo: „In dieser Phase stand das Spiel auf der Kippe und die Frankfurterinnen hätten den Spieß durchaus umdrehen können. Doch meine Spielerinnen bewiesen Moral und Standvermögen – und belohnten sich dafür auch.“

In die FFC-Drangphase mit einer Alles-oder-Nichts-Taktik boten sich Zierenberg natürlich gute Konterchancen. Eine davon nutzte Katharina Zech (84.) zur Entscheidung.

Zierenberg: Bürgel - Dittmar, Haegele, Landinghoff-Schmidt, Rudat, Zech, Ide (71., Rinke), S. Kanngießer, Alexi, Thöne, Kell (84., Sonntag). (zih)

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