Frauenfußball-Gruppenliga: Spitzenspiel in Kammerbach

Aus eigener Kraft zum Titel?

Fit für das Spitzenspiel: Die TSG Kammerbach um Karola Heczko (li.) trifft am Samstag auf den Tabellenführer TSV Korbach. Foto: per

Kammerbach. Mit einem Heimsieg über den punktgleichen Tabellenführer TSV Korbach könnten die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach am Samstag den Platz an der Sonne erklimmen (Anstoß im Seedorf-Stadion:  18 Uhr).

Im Rennen um den Titel und den Aufstieg hat die TSG derzeit die besten Karten. Mit 27 Zählern haben sie ebenso viele wie die Korbacherinnen auf dem Konto, dabei aber ein Spiel weniger ausgetragen. Ebenfalls dick im Geschäft sind noch der TSV Obermelsungen (zwei Punkte hinter Kammerbach bei ebenso vielen Spielen) und der TSV Zierenberg II, der – wenn er seine vier Nachholspiele gewinnt – ebenfalls auf 27 Punkte kommen würde. Damit haben es die Kammerbacherinnen als einziges Team überhaupt derzeit selbst in der Hand, den Titel zu holen – oder eben nicht. „Das Gute an unserer Situation ist, dass wir zwar alle Spiele gewinnen wollen, es aber keineswegs müssen“, sagt Trainer Karl-Martin Weinzierl und nimmt damit bewusst Druck von seiner jungen Mannschaft.

Die Stimmung im Team bezeichnet Weinzierl nach den Siegen der vergangenen beiden Wochenenden als „sehr gut“. Vor allem die erste Halbzeit zuletzt in Großenenglis habe ihm viel Spaß gemacht und ihn hundertprozentig überzeugt. „Mit einer derartigen Leistung dürften wir auch gegen Korbach gute Karten haben“, sagt er.

Die Favoritenrolle schiebt er aber dem Tabellenführer zu. „Der TSV hat sicher die kompaktere Mannschaft“, sagt er. Die Korbacher 0:1-Niederlage in Ellenberg am vergangenen Samstag will er nicht überbewerten. „Dieser Gegner hat uns das Leben auch sehr schwer gemacht“, so Weinzierl.

Verzichten muss der TSG-Coach im Spitzenspiel lediglich auf die privat verhinderte Marie Umbach. Ansonsten steht ihm derselbe Kader zur Verfügung wie in Großenenglis. „Ich erwarte ein tolles Spiel mit viel Kampf und allem, was Frauenfußball so ausmacht“, sagt Weinzierl, der auch auf die Unterstützung der Fans baut. (per)

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