Eine Hälfte auf Augenhöhe

FC Hebenshausen verliert 1:4 im Spitzenspiel gegen Nesselröden

Keine Chance gegen den Spitzenreiter: Diana Oganesjan (re.) kassierte mit ihrem FC Hebenshausen gegen den TSV Nesselröden eine 1:4-Niederlage. Foto: per

Hebenshausen. Keine Punkte, dafür aber eine wichtige Erkenntnis gab es für die Fußballerinnen des FC Hebenshausen im Spitzenspiel der Kreisliga A der Staffel Niedersachsen (Göttingen-Osterode). Der Absteiger aus der Bezirksliga lieferte dem TSV Nesselröden am Sonntagmittag einen heißen Kampf, musste sich am Ende aber deutlich mit 1:4 (1:0) geschlagen geben.

Eigentlich sollte neben Felina Hildebrandt auch ihre Sturmpartnerin Laura Holland fehlen. Doch die Stürmerin verschob wegen des Spitzenspiels extra eine Zahnoperation. Eine Maßnahme, die sich am Sonntag schnell auszahlte. Denn bereits in der sechsten Minute war Holland zur Stelle und tat das, was sie auf dem Rasen am besten kann. Tore schießen. Hollands Treffer zum 1:0 war überhaupt erst das zweite Gegentor der Nesselröderinnen, die sich im Sommer für den anvisierten Aufsteig in die Bezirksliga personell verstärkten.

Einbruch nach der Pause

„Bis zur 45. Minute lief das Spitzenspiel perfekt für uns“, kommentierte Hebenshausens Trainer Oliver Zyskowski die Partie, die nach dem Seitenwechsel immer mehr Fahrt aufnahm. Allerdings spielten jetzt nur noch die Gäste, die sich für ihre Bemühungen durch den Ausgleich von Juliana Frölich zum 1:1 (58.) schnell belohnten. Und als Lisa Nörthemann nur fünf Minuten später die Gäste mit 2:1 in Führung schoss, war es um die Hebenshäuserinnen geschen. Die hatten dem Elan und der Offensivkraft des Favoriten nichts mehr entgegenzusetzen. In den letzten fünf Minuten schraubte der TSV den Endstand auf 4:1, was Hebenshausens Trainer Zyskowski aber nicht mehr aus der Ruhe brachte. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und alles gegeben. Nach der Pause haben bei uns die Kräfte nachgelassen und der Gegner hat aufgedreht. Der TSV ist personell viel besser besetzt als wir. Nesselröden war die bessere Mannschaft und hat völlig verdient gewonnen.“ - Tore: 1:0 Holland (6.), 1:1 Frölich (58.), 1:2 Nörthemann (63.), 1:3 Keser (86.), 1:4 Klingebiel (90.). (raw)

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