Rumpfteam der TSG Kammerbach kassiert bittere 0:8-Niederlage in der Verbandsliga

Am Ende waren es nur neun

Laufduell: Mit großem Ensatz versucht Svenja Friederich von der TSG Kammerbach (rechts) ihre Gegnerin abzuhängen. Archivfoto: per

Kammerbach. Am Anfang waren es noch zehn Spielerinnen, am Ende der ersten Halbzeit sogar nur noch neun. Nach vielen kurzfristigen Absagen kassierte eine Rumpfmannschaft der TSG Kammerbach eine deftige 0:8 (0:5)-Niederlage beim DFC Allendorf/Eder in der Fußball-Verbandsliga der Frauen, dennoch war TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl am Ende stolz auf seine Schützlinge.

„Trotz der vielen Gegentore haben wir uns gegen den klar bevorteilten Gegner gut verkauft und hatten in der zweiten Halbzeit sogar selbst fünf klare Möglichkeiten“, stellte Kammerbachs Coach nach dem ungleichen Duell fest. Erst gab es die vielen Ausfälle, dann verletzte sich noch die erstmals im Tor eingesetzte Corinna Sander kurz vor dem Pausenpfiff und musste durch Wenke Eckert abgelöst werden.

Entschieden war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt längst, an Aufgabe dachte beim Aufsteiger aber niemand. „Alle waren bei der Ehre gepackt und haben mit überfallartigen Angriffen immer wieder für Gefahr vorm gegnerischen Tor gesorgt“, sagte Weinzierl nach tollen Aktionen von Lucia Langefeld, Katharina Axt und Marie Umbach. Und selbst bei einem Pfostenschuss von Svenja Friederich war den Gästen nicht der Ehrentreffer vergönnt. „Wir haben uns viel besser verkauft als es das Ergebnis aussagt. Kompliment für diese außergewöhnliche Einstellung meiner Mannschaft. Mit kompletter Formation und Ergänzungsspielerinnen wäre diese Auseinandersetzung anders verlaufen“, so Weinzierl.

TSG Kammerbach: Sander - Friedrich, Eckert, Hildebrand - Umbach, Friederich, Schäfer, Langefeld, Meyer - Axt.

Tore: 1:0 Seibel (26.), 2:0 Brand (31.), 3:0 Brand (35.), 4:0 Vöhl (42.), 5:0 Brand (44.), 6:0 Vöhl (60.), 7:0 Seibel (69.), 8:0 Eigenbrodt (81.). (eki)

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