Frauenfußball: Hessenligist Zierenberg erwartet Bornheim

Erneut ein Heimspiel

Einsatz fraglich: Ob Franziska Heldt aufläuft, ist noch unklar. Foto:  Michl

Zierenberg. Nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt II kann der TSV Zierenberg in der Frauenfußball-Hessenliga am Samstag, 16 Uhr, erneut vor eigenem Publikum punkten und erwartet dabei mit der SG Grün-Weiß Bornheim wieder einen Gegner aus der Mainmetropole. An die Mannschaft von Trainer Manfred Michel, die nach ihrem letztjährigen Abstieg ungeschlagen in der Verbandsliga Süd (19 Siege, drei Unentschieden) die sofortige Rückkehr in die Höherklassigkeit schafften, hat Zierenberg noch gute Erinnerungen. Beim letzten Gastspiel am 7. Juni 2014 behielt der TSV durch die Treffer von Julia Kanngießer und Sina Alexi mit 2:1 die Oberhand.

Jetzt sind die Karten natürlich neu gemischt worden, wobei die Bornheimer mit der Empfehlung anreisen, am vergangenen Wochenende in Anraff einen 4:3-Erfolg eingefahren zu haben. TSV-Coach Stefan Rusche: „Damit dürfte unser Gegner die Euphorie des Aufstiegs noch um einiges gesteigert haben. Wir müssen ein ganz dickes Brett bohren.“ Rusche geht aber mit viel Zuversicht in diese Partie. „Wenn wir die gegen die Eintracht-Zweite an den Tag gelegte kämpferische Einstellung erneut auf den Rasen bringen, sollte der angestrebte Heimdreier keine Utopie bleiben.“

Der Sieg gegen Frankfurt II ist deshalb auch bemerkenswert gewesen, weil Rusche da ohne Stammtorwartin Sabrina Bürgel, Kapitänin und Abwehrchefin Siena Kanngießer, Priscilla Geppert, Franziska Heldt, Ann Katrin Schade und Torjägerin Laura Frank ans Werk gehen musste. Bürgel, Frank (beide verletzt) und Schade (Babypause) werden auch am Samstag fehlen, hinter Geppert steht weiter ein Fragezeichen.

Rusche hofft, dass Siena Kanngießer und Heldt wieder zur Verfügung stehen. (zih)

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