Fußball-Hallenturnier der Frauen - Frühes Aus für Kammerbach und Fürstenhagen

Favorit TSV Jahn Calden klar vorn

Mit Körpereinsatz: Die Reichensächserin Rebecca Keudel (links) versucht Mareike Wanner vom TuS Victoria Großenglis zu stoppen. Foto: Siebert/nh

Reichensachsen. Mit dem Turniersieg des abschließenden Frauenwettbewerbs hatten die heimischen Fußballteams beim viertägigen Bandenturnier des SV Reichensachsen nichts zu tun. Aus dem hochkarätigen Teilnehmerfeld ragte Regionalligist TSV Jahn Calden heraus, der sich erwartungsgemäß im Finale gegen die Hessenliga-Vertretung des TSV Zierenberg durchsetzte. Den dritten Platz belegte überraschend Kreisoberligist SV Reichensachsen.

In der Gruppe A gab es in dem Sechserfeld einen Dreikampf um die beiden ersten Plätze. Mit vier Siegen und einem Remis war es der TSV Zierenberg, der als Gruppenerster in die Runde der letzten vier einzog. Das zweite Ticket für das Halbfinale ergatterten die Frauen vom TuS Viktoria Großenenglis, die nach der Vorrunde einen Punkt mehr auf der Habenseite hatten als der SV Phönix Düdelsheim. Dahinter platzierten sich der TSV Mardorf und der TSG Fürstenhagen mit jeweils vier Punkten sowie der punktlose SV Hundelshausen.

„Das Spiel mit der Bande liegt uns nicht besonders. Zudem waren wir in den vergangenen Jahren kaum in der Halle aktiv“, sagte TSG-Coach Alexander Schramm. Fürstenhagen trat erstmals mit Neuzugang Arzu Demiray vom KSV Hessen Kassel an, musste aber die Klasse der Konkurrenz anerkennen. Stolz war man im TSG-Lager allerdings über die Auszeichnung von Alana Christl als beste Torhüterin.

Durchmarsch des TSV

Eindeutiger verlief das Rennen um den Halbfinaleinzug in der Gruppe B. Hier legte der TSV Jahn Calden einen Durchmarsch hin und ließ der Konkurrenz mit zwölf Punkten aus vier Spielen, 19:0 Toren und technisch herausragendem Fußball nicht den Hauch einer Chance.

Platz zwei ging an die mächtig auftrumpfenden Gastgeberinnen vom SVR, die mit neun Punkten die höher eingeschätzte TSG Kammerbach (4), den SV Kathus (2) sowie den FC Hebenshausen (1) auf die Plätze verwiesen.

Auch im Halbfinale wussten die Reichensächserinnen zu gefallen und unterlagen dem TSV Zierenberg nur denkbar knapp mit 1:2. Im zweiten Halbfinale knüpfte Jahn Calden an die Gruppenphase an und setzte sich in gewohnt souveräner Manier mit 4:0 gegen die junge Mannschaft aus Großenenglis durch.

Im „kleinen Finale“ lieferten sich der SVR und Viktoria Großenenglis ein packendes Duell. Trotz spielerischer Überlegenheit des SVR-Gegners, musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Hier avancierte SVR-Torhüterin Lisa-Marie Rehbein mit drei Paraden zur entscheidenden Spielerin und sicherte ihrem Team nach dem 3:2-Erfolg den dritten Platz.

Im Endspiel trafen mit Calden und Zierenberg die beiden spielstärksten Teams des Turniers aufeinander. Wer nun allerdings Tore am Fließband erwartete, sah sich getäuscht. Trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten musste der Kampf um den Turniersieg, wie schon im Spiel um Platz drei, durch ein Neunmeterschießen entschieden werden.

Hier zeigten die Spielerinnen vom TSV Jahn Calden mehr Nervenstärke als ihre Gegnerinnen und gewannen auch dieses Duell verdient mit 4:2.

Von Lea Hüther

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.