Hebenshausens Fußballerinnen verlieren Cupfinale gegen Diemarden/Groß Schneen II nach Elfmeterschießen

FC-Frauen verpassen das Double

Treffer: Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt in dieser Szene Laura Holland (links) für den FC Hebenshausen. Foto: per

Hebenshausen. Nichts wurde es aus dem erhofften Double für die Fußballerinnen des FC Hebenshausen. Nachdem sich das Team von Trainer Bernd Rode den Titel in der Kreisliga Süd (Fußballkreis Göttingen-Osterode) und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga Braunschweig gesichert hatte, musste es am vergangenen Samstag im Kreispokalfinale gegen die SG Diemarden/Groß Schneen II eine bittere 6:7 (3:3/1:2)-Niederlage nach Elfmeterschießen hinnehmen.

„Das war Dramatik pur“, sagte Rode nach nervenaufreibenden 90 Minuten und sprach von einem tollen Pokalfinale, bei dem die zahlreichen Zuschauer im Göttinger SVG-Stadion voll und ganz auf ihre Kosten kamen. Die Diemardenerinnen, die am vergangenen Sonntag schon das letzte Saison-Punktspiel in Hebenshausen mit 4:0 für sich entschieden hatten, erwischten auch diesmal den besseren Start und gingen schon nach drei Minuten durch Julia Landahl in Führung. Nachdem FC-Schlussfrau Stefanie Kaufmann wenig später bei einem Schuss von Alena Ringleb glänzend reagiert hatte, wachte die Rode-Elf endlich auf und kam prompt zum Ausgleich. Torjägerin Laura Holland, die beim 0:4 in der Vorwoche noch gefehlt hatte, schloss ein sehenswertes Solo mit einem platzierten Flachschuss zum 1:1 ab (6.).

Nachdem Holland in einer fortan ausgeglichenen Partie allein aufs Tor zugehend die große Chance zum 2:1 nicht nutzen konnte (17.), machte es auf der Gegenseite SG-Stürmerin Mira Hertwig wenig später besser. Ihr Schuss aus spitzem Winkel aus 20 Metern Entfernung fand den Weg in die Hebenshäuser Maschen und ließ die Diemardenerinnen zum zweiten Mal jubeln. Und als Alina Ringleb kurz nach der Pause auch noch auf 3:0 erhöhte, schien die Partie bereits gelaufen.

Doch der FC fand schnell die richtige Antwort. Nach einer Flanke von Felina Hildebrand war Laura Holland mit dem Kopf zur Stelle und markierte den Anschlusstreffer (46.). Und abermals zwei Minuten später war es erneut Holland, die mit einem platzierten Schuss den Ausgleich markierte.

Nachdem beide Teams in den verbleibenden 40 Minuten keine Tore mehr erzielten, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Und auch das entwickelte sich zu einem echten Krimi. Während zunächst jeweils drei Spielerinnen beider Teams ins Schwarze trafen, scheiterten zwei an ihren Nerven. Im anschließenden Sudden-Death war es dann Stina Brüchmann, die den entscheidenden Elfer an die Latte setzte und damit die Niederlage ihrer Mannschaft besiegelte. „Im Elfmeterschießen kann man niemals jemandem einen Vorwurf machen“, sagte Bernd Rode, der trotz der Niederlage hochzufrieden mit seiner Mannschaft war.

FC Hebenshausen: Kaufmann – Burgener – Brüchmann, Krause – Zyskowski – Rode, Hildebrand, Wagner, Richter – Lina Theune – Holland; Brumm, Niellson, Apel, Lea Theune.

Tore: 0:1 Landahl (3.), 1:1 Holland (6.), 1:2 Hartwig (30.), 1:3 Ringleb (46.), 2:3 und 3:3 Holland (48., 50.).

Von Per Schröter

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