Hebenshausens Fußballerinnen sichern sich in Geismar die Hallen-Kreismeisterschaft nach Futsal-Regeln

FC-Triumph ohne ein Gegentor

Einsatz: FC-Verteidigerin Franziska Thüne (links) attackiert Niemetals Angreiferin Franziska Heuer. Foto: per

Geismar. Nach einem hochklassigen und bis zuletzt spannenden Turnier war der Jubel im Lager der Fußballerinnen des FC Hebenshausen riesengroß.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sich ohne ein einziges Gegentor den Titel geholt hat“, sagte FC-Trainer Bernd Landinghoff-Schmidt nach dem Gewinn der nach Futsal-Regeln ausgetragenen Hallen-Kreismeisterschaft von Göttingen und Osterode.

Das goldene Tor von Laura Holland im Finale gegen den FC Bad Lauterberg reichte den Hebenshäuserinnen auch deshalb, weil sich die Defensive um Torhüterin Dunja Meise einfach nicht überrumpeln ließ und den gegnerischen Angreiferinnen auch in der fünften Turnierbegegnung einfach keinen Treffer gestattete.

Bernd Landinghoff-Schmidt war von den Aktionen von Franziska Thüne und deren Nebenleuten begeistert. Angetan von der Spielweise der eigenen Mannschaft auch deshalb, weil beispielsweise die stets mit Sonderaufgaben betraute Thüne den stärksten Stürmerinnen keinen Stich ließ. Da tat es dem frischgebackenen Hallenmeister nach dem erneuten Triumph nach nur zwölf Monaten auch nicht weh, dass längst nicht alle Chancen in den verschiedenen Partien genutzt wurden und der Champion in seinem letzten Gruppenspiel beim 0:0 gegen den starken Konkurrenten SC Rosdorf ein einziges Mal leer ausging. „Allein in diesem Aufeinandertreffen haben wir fünf große Möglichkeiten ausgelassen. Dazu hat Lisa Richter noch den Pfosten getroffen“, erklärte der an der Linie ein Wechselbad der Gefühle durchlebende FC-Trainer.

Nerven lagen blank

Die Hebenshäuserinnen mussten nun sogar kurze Zeit zittern, denn die zuvor ebenfalls noch unbesiegten Rosdorferinnen hatten noch ein Spiel zu bestreiten und hätten dem FC mit einem hohen Sieg den Finaleinzug noch streitig machen können. Daraus wurde nichts, da bei den SC-Kickerinnen im dann mit 0:1 verlorenen Duell gegen Niemetal die Nerven blank lagen.

Im von der Nervosität beider Rivalen geprägten Endspiel gegen Bad Lauterberg taten sich die Hebenshäuserinnen lange schwer, ehe Laura Holland ihre Farben mit ihrem Treffer erlöste. Eine weitere Chance von Lisa Richter brachte nichts ein, doch auf der Gegenseite standen Dunja Meise, Franziska Thüne und ihre Mannschaftskameradinnen wie eine Wand und durften nach dem 1:0-Triumph die Siegerpokale mit Urkunde entgegennehmen und sich von den 40 mitgereisten Fans feiern lassen.

Gefeiert wurde natürlich auch anschließend nach der Rückfahrt nach Hebenshausen mit vom Trainer spendierten Sekt. „Unser erstes großes Ziel in dieser Saison haben wir erreicht, doch dies soll nicht der einzige Titel in dieser Spielzeit bleiben“, sagt Landinghoff-Schmidt. Auch im Pokalwettbewerb und in der laufenden Punkterunde wollen die FC-Frauen der Konkurrenz das Fürchten lehren und möglichst ganz vorn landen.

Von Eckehard Meyer

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