Knappes Spiel nach deutlicher Führung

Frauenfußball: Calden rettet den Sieg gegen München über die Zeit

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Tor für Calden: Jaqueline Künzl schiebt den Ball an der Münchener Torhüterin Veronika Gratz vorbei zum 3:0.

Calden. Am Ende feierten die nordhessischen Regionalliga-Fußballerinnen eine glücklichen 3:2-Sieg über Wacker München.

Ein wenig fühlten sich die Fußballerinnen des Regionalligisten TSV Jahn Calden und ihre Anhänger bei ihrem Heimspiel gegen den FFC Wacker München an das Donnerstagsspiel von Borussia Dortmund in Liverpool erinnert.

Sie hatten komfortabel mit 3:0 geführt, mussten dann aber nach zwei Gegentoren noch eine gute halbe Stunde um den knappen 3:2 (2:0)-Sieg zittern. „Wir haben am Ende keine Ruhe mehr in unser Spiel bekommen. Dennoch haben wir gegenüber den letzten Spielen besser nach hinten gearbeitet“, zeigte sich Jahn-Trainer Engin Keskin über die drei Punkte erleichtert.

Von Beginn an hatten die Gastgeberinnen mit dem körperbetonten Spiel der Gäste ihre Probleme. Gegenüber einigen anderen Spielen nutzten sie aber diesmal gleich ihre ersten Chancen. So spielte sich Johanna Hildebrandt auf der linken Strafraumseite durch und traf zum 1:0 in die kurze Ecke (29.).

Im Gegenzug spielte sich Angstwurm durch, traf aber den Ball nicht richtig. Besser machte es Jil Ludwig, die nach einer zu kurzen Kopfballabwehr mit einem schönen Volleyschuss ihre gute Leistung mit dem 2:0 krönte (31.).

Die für die verletzten Marigona Zani im Tor aushelfende Julia Zeuner und Abwehrspielerin Aileen Nuhn standen vor der Pause bei zwei Gästechancen dem möglichen Anschlusstreffer im Weg (37., 45.).

Unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit verpasste Verena Pfeifer das 2:1. Dafür behielt die nach einem Diagonalball auf der rechten Strafraumseite freigespielte Jacqueline Künzl die Nerven, als sie zunächst an Torhüterin Veronika Gratz scheiterte, aber mit dem Nachschuss das 3:0 markierte (50.).

Nur zwei Minuten später gelang Kömpel das 3:1. Fast im Gegenzug verfehlte Luisa Schanze mit einem schönen Volleyschuss nur knapp das Tor (54.). Hatte Zeuner beim ersten Tor nicht gut ausgesehen, so machte sie in der 64. Minute ihren Fehler wieder gut, als sie den Strafstoß von Hartmannsegger parierte.

Allerdings verkürzten die Gäste nur zwei Minuten später nach einem Eigentor von Leonie Klement auf 3:2. Danach mussten die Gastgeberinnen zwischen der 88. Minute und den fünf Minuten Nachspielzeit noch mehrere bange Momente überstehen, ehe der Sieg feststand.

Von Michael Wepler

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