Frauenfußball-Gruppenliga: Hönebach und Raßdorf trennen sich torlos

Bereit zum Abspiel: Hönebachs Theresa Dreer wird von der Raßdorferin Lena Schunk beobachtet. Foto: Walger

Hönebach. Keinen Sieger gab es im Wildecker Derby zwischen den Gruppenligakickerinnen des ESV Hönebach und SuFF Raßdorf.

Für beide Teams ist das torlose Remis weder Fisch noch Fleisch. Einen fußballerischen Leckerbissen hatte man nicht erwartet, dafür ging es für beide um zu viel.

Die Heimelf vertraute auf ihre beiden Spitzen Theresa Bode und Dana Sandrock, die diesmal aber nicht stachen. Sandrock war bei Natalie Schmidt bestens aufgehoben und hatte nur einmal kurz vor Schluss freie Schussbahn, doch der Ball flog am langen Pfosten vorbei. Insgesamt stand die Raßdorfer Abwehr um Libera Kimberley Klein und Abräumerin Kerstin Müller sicher.

Starker ESV-Beginn

Der ESV begann stark, doch mit zunehmender Spieldauer bekamen die Gäste Oberwasser. Nach einer halben Stunde verflachte die Partie, und lediglich ein Schuss von Pia Hörschelmann von der Strafraumgrenze, bei dem sich Keeperin Luisa Bressler strecken musste, sorgte für Aufregung (44.).

Auch im zweiten Spielabschnitt fehlte auf beiden Seiten die Durchschlagskraft, wobei aber die klareren Möglichkeiten bei den Gästen lagen. „Vom Spielverlauf her hätten wir gewinnen müssen“, trauerte Raßdorfs Trainer Wolfgang Adam den vergebenen Chancen nach. Immer wieder fanden die Flanken von Sarah Winkelstein über die rechte Seite keinen Abnehmer. Nach einer Stunde hatte die Passgeberin den Führungstreffer auf den Fuß, doch strich ihr strammer Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei. Diese Möglichkeit wirkte auf die Hönebacherinnen wie ein Signal, doch erspielte man sich in der zehnminütigen Drangphase keine echte Torchance. „Wir waren nicht clever genug. Aufgrund der klareren Möglichkeiten müssen wir aber mit dem Punkt zufrieden sein“, zeigte sich ESV-Mannschaftsführerin Viola Heß etwas enttäuscht. Ihr Trainer Markus Münster war auch alles andere als begeistert. „In der ersten Hälfte haben wir schlecht gespielt, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und standen zu weit weg von den Gegenspielerinnen“, monierte er. In den letzten 20 Minuten hatte Raßdorf mehrfach den Führungstreffer vor Augen. Die größte Möglichkeit vergab Kerstin Müller, die nach einem Freistoß von Ann Kathrin Schäfer frei im Strafraum zum Schuss kam und vergab, wie Annkathrin Bönicke, die im Strafraum zweimal nicht zum Abschluss kam. (bt)

Hönebach: Gebauer - Dach, Ellenberger, George, Dreer (82. Curth), Bode, Noll, Heß, Sandrock, Hörschelmann, Reidt.

Raßdorf: Bressler - Schmidt, Schäfer, Kerstin Müller, Langlotz, Winkelstein, Mrugalla, Hotzel (78. Ott), Bönicke, Apelt, Schunk (46. Klein).

SR: Börner (Braach) Z: 70.

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