Fußball-Gruppenliga Frauen

Alina Stöhr schießt drei Tore für SC Lispenhausen gegen FSG Lautertal

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Richtig torhungrig: Während ihre Mitstreiterinnen vom SCL beim Abschluss die nötige Konsequenz vermissen ließen, schlug Alina Stöhr gegen Lautertal gleich dreimal zu. 

Rotenburg. Die Gruppenliga-Fußballerinnen des SC Lispenhausen ziehen weiter einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Sie schickten die FSG Lautertal mit einem 3:9 auf die Heimreise.

Nichts zu holen gab es für den Liga-Rivalen FSG Raßdorf/Bosserode in Freiensteinau, wo er gleich ein halbes Dutzend Treffer kassierte. Der ESV Hönebach war am Wochenende spielfrei.

SC Lispenhausen - FSG Lautertal 3:0 (2:0). 

„Es war nicht schön zu spielen. Aber nur drei Tore, das war schmeichelhaft für unseren Gegner“, fasste SC-Coach Uwe Schögin das Spiel kurz und prägnant zusammen.

Die FSG Lautertal war ohne Ersatzspielerinnen angereist und über die gesamte Spielzeit damit beschäftigt, ihren Kasten sauberzuhalten. Vor dem Tor der Lispenhäuser Keeperin Mandy Leimbach gab es keine einzige brenzlige Situation. Ihren Vorderleuten fehlte jedoch bei zahlreichen Chancen die nötige Konsequenz im Abschluss.

Einzig Alina Stöhr entwickelte Torhunger. Sie zeichnete für alle drei Treffer verantwortlich. Beim 1:0 löste sie sich in Mittelstürmerposition geschickt von ihrer Bewacherin und netzte ein. Beim 2:0 bediente Laura Schöttl von der linken Außenbahn ihre Mitspielerin mustergültig. Kurz nach dem Wechsel traf Alina Stöhr mit einem trockenen Schuss bereits zum 3:0-Endstand.

„Auch wenn wir heute Sommerfußball geboten haben; der Sieg war mehr als verdient, und das zählt“, kommentierte Uwe Schögin den glanzlosen Dreier.

SC Lispenhausen: Leimbach - Peter, Schögin (53. Beyer), Wolf, Schöttl, Stöhr, Dorothea Klee, Frölich (20. Krauß), Schumann, Schumacher, Reichhardt.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Alina Stöhr (18., 27., 50.).

SG Freiensteinau - FSG Raßdorf/Bosserode 6:0 (4:0). 

FSG-Trainer Peter Langer hatte nach dem erfolgreichen Osterwochenende mit einem erheblichen Aderlass in seinem Kader zu kämpfen. Lediglich fünf Stammspielerinnen standen ihm zur Verfügung.

Entsprechend fiel die Vorgabe für das Spiel aus: Seine Elf sollte sich einfach so teuer wie möglich verkaufen und versuchen, das Ergebnis in Grenzen zu halten.

Dies gelang in weiten Teilen, auch wenn es am Ende eine deutliche 0:6-Niederlage setzte. Nun gilt die volle Konzentration dem wichtigen Kellerduell am Samstag ab 17 Uhr in Bosserode gegen Geistal.

FSG Raßdorf/Bosserode: Caroline Heinzerling - Gilbert, Banz, Jessica Schäfer, Ann-Kathrin Schäfer, Schott, Gottwald (25. Möller), Lea Westermann, Andrea Westermann, Bachmann, Sabine Schäfer.

Tore: 1:0 Jöckel (19.), 2:0, 3:0 Tina Sauer (20., 26.), 4:0, 5:0 Christina Lotz (38., 47.), 6:0 Nathalie Lotz (54.). (bt)

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