Kammerbachs Frauen wollen morgen eine tolle Saison mit dem Titel krönen

TSG im Fußball-Fieber

Kampf um das Leder: Wenig Raum will TSG Kammerbachs Verteidigerin Svenja Friederich (rechts) den gegnerischen Angreiferinnen lassen. Foto: per

Kammerbach. Eine tolle Saison krönen und mit einem Heimsieg gegen Tabellen-Schlusslicht SB Balhorn die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga klarmachen wollen die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach (Anstoß im Seehof-Stadion ist morgen um 17.30 Uhr).

„Oft sind die Spiele gegen einen Tabellenletzten die schwersten“, warnt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl trotz (oder gerade wegen) der eindeutigen Favoritenstellung seiner Mannschaft vor Überheblichkeit. Aus diesem Grund hat er unter der Woche das Training sogar noch einmal angezogen. „Ich will, dass sich meine Spielerinnen auf das Wesentliche konzentrieren und gar nicht erst anfangen, sich schon auf eine mögliche Meisterfeier zu freuen“, so der TSG-Coach

Wenn alles normal läuft, wird Gegner Balhorn diese Meisterfeier aber kaum verhindern können. Schon im Hinspiel war das Schlusslicht den Kammerbacherinnen in allen Belangen klar unterlegen, auch wenn das Resultat am Ende mit 0:3 gar nicht einmal so deutlich ausfiel. Und auch die Tatsache, dass der SV in bislang 18 Spielen 17-mal als Verlierer den Platz verlies und lediglich beim 2:2 in Hombressen ein Pünktchen einfuhr, spricht nicht gerade dafür, dass die als Absteiger längst feststehenden Balhornerinnen ausgerechnet in Kammerbach ihren ersten Sieg landen werden. „Ich möchte, dass meine Mannschaft die Sache dennoch ernst nimmt, 90 Minuten Vollgas gibt und eine überzeugende Vorstellung abliefert“, setzt Karl-Martin Weinzierl seine Mädels unter Druck. „Wenn wir gewinnen, dann trennen uns bald zwei Spielklassen vom SV Balhorn. Und das möchte ich in diesem Spiel auch sehen“, sagt er.

Verzichten muss der TSG-Trainer neben den verletzten Alisa Gerbig und Katrin Barta auf Hanna Sennhenn (beruflich verhindert), Alisia Schäfer (krank) und Katrin Liese. „Ansonsten sind aber alle Spielerinnen fit und freuen sich genau wie ich riesig auf dieses letzte Heimspiel“, sagt Weinzierl. (per)

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