Gerechte Punkteteilung

Frauenfußball-Regionalliga: Jahn Calden und 1. FC Nürnberg trennen sich 2:2 

Gestoppt: Caldens Leonie Klement trennt die Nürnbergerin Nicole Munzert vom Ball. Foto:  Hofmeister

Calden. Erneut mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden musste sich Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden in seinem Nachholspiel gegen den 1. FC Nürnberg begnügen.

Gegenüber dem 2:2 vor einer Woche gegen Wacker München sah Jahn-Trainer Engin Keskin seine Spielerinnen jedoch in einer deutlich schlechteren Form: „Das war heute gegenüber dem letzten Spiel ein Unterschied wie Tag und Nacht. Insgesamt ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis.“

en besseren Start in das Spiel gegen den Club hatten dabei die Gastgeberinnen. Nach einem Pass auf die linke Strafraumseite war Sophie Waldherr in einer aussichtsreichen Position, zögerte aber zu lange, so dass ihr die Gegenspielerin den Ball noch abnehmen konnte (11.).

Besser machte es nur zwei Minuten später Johanna Hildebrandt, die nach einem Pass in den Strafraum aus 14 Metern flach in die linke Ecke zum 1:0 traf. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit versäumten es die Nordhessinnen, ein weiteres Tor nachzulegen. Zunächst verzog Hildbrandt nach Zuspiel von Arlene Rühmer und wenig später scheiterte Jil Ludwig am langen Pfosten an FCN-Torhüterin Michelle Pistoia (24., 28.). Pistoia zeigte sich auch bei einem Distanzschuss von Fabienne Schlieper auf dem Posten (34.).

Diese vergebenen Chancen sollten sich rächen, denn den Gästen gelang gleich mit dem ersten Schuss aufs Tor der 1:1-Ausgleich. Es war zudem ein absolut sehenswerter Treffer von Leonie Vogel, die den Ball etwa 17 Meter vor dem Tor gekonnt annahm und sofort abzog. Das runde Leder senkte sich über Annika Fengler zum 1:1 ins Tor (39.). Im Gegenzug scheiterte Rühmer an Pistoia und verfehlte wenig später knapp das Tor (40., 45.).

Nach der Pause setzte Rühmer nach einem Konter einen Heber auf das Tor und Ludwigs abgefälschter Schuss ging knapp vorbei (58., 60.).

Nach einem Pass von Rühmer in den Strafraum gelang erneut Hildebrandt im Nachschuss das 2:1, nachdem der erste Schuss vom Innenpfosten zurückgeprallt war (64.).

Die Freude über die erneute Führung währte aber nur kurz, denn Vogel sorgte mit einem schönen Heber für das 2:2 (68.). In der Schlussphase mussten die Jahnerinnen gegen nun spielbestimmende Gäste noch um den einen Punkt bangen, auch wenn Esma Oezdemir die letzte Chance hatte.

Von Michael Wepler

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