Futsal-Hessenmeisterschaft

TuS Viktoria Großenenglis ist Vize-Meister

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Grünberg. Ungeschlagen marschierten die Fußballerinnen vom TuS Viktoria Großenenglis ins Finale der Futsal-Hessenmeisterschaft, mussten sich dort aber Jahn Calden geschlagen geben. 

Als einziges Team fand der Hessenliga-Spitzenreiter im Endspiel über zweimal sieben Minuten die Lücke in der Abwehr der Borkenerinnen und triumphierte mit 3:0 (1:0).

„Da wurden uns die Grenzen aufgezeigt. Trotzdem war es insgesamt eine Top-Leistung, mir hat das Zusammenspiel gefallen“, freute sich Viktoria-Trainer Joachim Hohl über die gute Frühform zwei Wochen vor Beginn der Rückrunde. In der Vorrunde in Grünberg überzeugten seine Schützlinge mit vier Siegen und einem Unentschieden bei einem Torverhältnis von 16:0. Den zwei 5:0-Erfolgen zum Auftakt gegen Eschersheim und Bad Nauheim ließ der Futsal-Hessenmeister von 2016 ein 2:0 gegen Pohlheim und ein 4:0 gegen Ehringshausen folgen.

Einzig im bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel begnügte sich der TuS mit einem 0:0 gegen Nieder-Ramstadt. Besonders hervorzuheben war der Auftritt der etatmäßigen Stürmerin Sophie Trost, die als Torhüterin die gegnerischen Angreiferinnen zur Verzweiflung brachte.

Auch beim zweiten heimischen Vertreter TSV Mardorf stach mit Yasmin Höse die glänzende Torfrau aus einem guten Kollektiv heraus. Das sich nach anfänglicher Unkonzentriertheit im Torabschluss und im Passspiel gegen die Gruppenliga-Teams Naunheim (0:1) und Usinger Land (1:2) steigerte.

Zunächst blieb dem Gruppenligisten jedoch die Überraschung gegen den späteren Hessenmeister Calden versagt. Denn 20 Sekunden vor Schluss kassierte der defensivstarke TSV trotz Führung den entscheidenden Gegentreffer zum 1:2. Danach belohnten sich die Kunz-Schützlinge für ihre Leistungssteigerung mit zwei Siegen gegen Verbandsligist Pilgerzell (1:0) und Kreisoberligist DJK Darmstadt (2:0). „Wir haben uns viel bewegt und einige Möglichkeiten herausgespielt. Bei einer etwas besseren Chancenauswertung wäre noch mehr Punkte drin gewesen“, sagte TSV-Coach Christian Kunz nach der ersten Teilnahme der Homberger, die mit dem vierten Platz in der Gruppe endete. 

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