Gruppenliga: Lispenhausen gewinnt in Raßdorf - SuFF noch punktlos

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Der entscheidende Treffer: Martina Mohr (Mitte, halb verdeckt) jubelt mit ihren Mannschaftskameradinnen.

Richelsdorf. Die Gruppenligakickerinnen von SuFF Raßdorf warten nach der knappen 0:1 Heimniederlage im Derby gegen den SC Lispenhausen weiter auf den ersten Punktgewinn und auch den ersten Treffer.

Die Wildeckerinnen finden sich nach dem zweiten Spieltag am Tabellenende wieder, während der SCL mit voller Punktausbeute auf Rang drei vorgerückt ist. Die äußeren Gegebenheiten, Dauerregen hatten dem Platz in Richelsdorf ganz schön zugesetzt, ließen keinen fußballerischen Leckerbissen zu. Auf dem nassen Geläuf versprangen, gerade in der zweiten Hälfte, oft die Bälle, und darunter litt der Spielaufbau beider Mannschaften.

Es entwickelte sich, wie so oft bei den Aufeinandertreffen der beiden Rotenburger Kreisvertreter, von Beginn an ein Kampfspiel. Ein Standard sollte schon früh für die Entscheidung sorgen. Martina Mohr hatte bei einem Freistoß, 25 Meter vor dem Raßdorfer Kasten, Maß genommen und wuchtete das Spielgerät über die machtlose Anika Müller zum entscheidenden Treffer in die Maschen (25.).

Rückstand 

Diesem Rückstand liefen die Gastgeberinnen in der Folge vergeblich hinterher. Zwingende Torgelegenheiten - überwiegend Kimberly Klein versprühte bei Tempogegenstößen ab und an Gefahr - blieben aber Mangelware.

Auf der Gegenseite war Lis-penhausen bemüht, den Vorsprung auszubauen, doch auch hier blieb der Erfolg aus. Die Bälle, die Richtung Wildecker Tor kamen, wurden eine sichere Beute von Keeperin Müller. Am Ende merkte man allen Akteurinnen an, dass das Spiel viel Kraft gekostet hatte. Die Schlussoffensive der Gastgeberinnen - Libera Kerstin Müller wurde in die Spitze beordert - brachte auch nichts mehr ein. „Vom Spielverlauf her hatten wir ein wenig mehr zuzusetzen und haben nicht unverdient gewonnen“, bilanzierte Gäste-Coach Uwe Schögin nach der Partie.

Maik Mrugalla, der bei den Raßdorfern an der Seitenlinie das Sagen hatte, hoffte bis zum Schluss vergeblich auf einen Punktgewinn. Es bleibt für ihn die Erkenntnis, dass eine Sarah Winkelstein und Lara Heinzerling, Torgaranten der vergangenen Saison, nicht so einfach zu ersetzen sind. (bt)

Raßdorf:  Anika Müller - Schmidt, Mrugalla, Langlotz, Kerstin Müller, Krause, Ott (46. Sabine Schäfer), Westermann (46. Schuchardt), Ann-Kathrin Schäfer, von Trott zu Solz, Klein.

Lispenhausen: Werner - Rode, Schubert, Mohr, Frölich (60. Rimbach), Herdt, Dorothea Klee, Schumann, Kollmann (53. Sarah Klee, 90. Fiedler), Schumacher, Reichhardt.

SR: Markus Ruppel (Philippsthal) Z: 80

Tor: 0:1 Mohr (25.).

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