Frauenfußball-Regionalligist Calden bestreitet Hessenpokal-Halbfinale in Wiesbaden

Halbfinale ist schon Endspiel

Ist wieder fit: Arlene Rühmer (rechts) will mit Calden in Wiesbaden siegen. Foto:  Hofmeister

Calden. Der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden ist für das Hessenpokal-Halbfinalspiel am Donnerstag (15 Uhr) beim MFFC Wiesbaden gerüstet. Mit dem 4:2-Heimerfolg über Schwaben Augsburg feierten die Caldenerinnen ihren zweiten Sieg in Folge, stehen aber dennoch vor dem Abstieg in die Hessenliga. Daher ist der Pokal für die Jahnerinnen umso wichtiger. Sie wollen unbedingt den Hessenpokal zum fünften Mal gewinnen und sich damit für die erste Runde im DFB-Pokal qualifizieren. Zunächst geht es, beim Hessenligavierten den Einzug ins Finale zu schaffen. Den Finalgegner werden der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord, Eintracht Lollar und der Hessenligadritte TSG Neu-Isenburg ermitteln. „Wir sind gut drauf und wollen gegen Wiesbaden unsere Leistung abrufen. Ob wir weiterkommen, wird nämlich mehr von uns als vom Gegner abhängen“, sieht Jahn-Trainer Wolfgang Berndt seine Elf in der Rolle des Favoriten. Den Gegner beobachtete Berndt mit einigen Spielerinnen beim 2:0-Sieg vor dreieinhalb Wochen in Zierenberg. Seine Elf kam zuvor im Viertelfinale mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg beim Hessenligisten Marburg mit der Favoritenrolle gut zurecht. Personell sieht es beim Drittletzten der Regionalliga auch wieder besser aus, denn Torjägerin Arlene Rühmer ist wieder fit und hat bei ihrem Kurzeinsatz gegen Augsburg gleich wieder getroffen. Der längere Zeit verletzte Winterneuzugang Natascha Rudat kehrt ebenfalls in den Kader zurück, wird aber wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Die zuletzt erfolgreichen Spiele und die mit der 0:2-Heimniederlage im Verfolgerduell gegen den Zweiten Rüsselsheim verpatzte Generalprobe der Wiesbadenerinnen sollten ein Vorteil für Calden sein. Allerdings sollte der 3:1-Erfolg nach Elfmeterschießen des MFFC im Viertelfinale über Eintracht Frankfurt eine Warnung sein, diesen Gegner keinesfalls zu unterschätzen. (zmw)

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