Rosek und Vaupel treffen auf Ex-Klub

Hessenpokal: Gelingt Großenenglis die Sensation?

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Trifft heute auf ihren Ex-Klub aus Calden: Großenenglis-Spielerin Justine Rosek (links) hier im Zweikampf mit Mardorfs Jennifer Schnaudt.

Großenenglis. Mit allen Tricks versuchte Engin Keskin, Trainer vom Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden, vor dem Hessenpokal-Spiel beim TuS Viktoria Großenenglis (Mi. 19.30 Uhr, Rasenplatz Gombeth) zu arbeiten.

„Über Ausfälle auf unserer Seite kann ich nichts sagen, das würde ja mein Gegenüber sonst auch lesen“, so Keskin. Nur war sein Gegenüber Manuel Mrosek am Sonntag in Calden beim Spiel gegen Frankfurt (2:2) und sah dort, wie Innenverteidigerin Lisa Waldherr verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. „Ich habe mich mit den Zuschauern unterhalten, die meinten, dass noch eine andere Innenverteidigerin fehlen würde“, so der clevere Verbandsliga-Trainer. Klar ist aber: der frühere Zweitligist aus Calden nimmt das Viertelfinale ernst. „Wir wollen uns für den DFB-Pokal qualifizieren“, gibt Keskin das Ziel vor. Die Chancen dafür stehen gut, Calden stellt das ranghöchste Team.

Für Großenenglis ist es hingegen erst die zweite Teilnahme am Hessenpokal überhaupt. Vergangenes Jahr schieden die Borkener bereits in der ersten Runde aus. 1:7 hieß es damals gegen den Spitzenreiter der Regionalliga und heutigen Zweitligisten Wetzlar. „Da haben wir uns nur hinten reingestellt. Diesmal wollen wir auf unsere Stärken bauen“, fordert Mrosek. Das heißt, dass sein Team munter nach vorn spielen wird – was auch schon das Problem im Spitzenspiel gegen Lollar (1:2) am Wochenende war. „Meine Mannschaft kann sich einfach nicht hinten reinstellen und ein 1:1 verwalten“, kommentierte der Coach die vermeidbare Niederlage.

Jäger wieder dabei

Gegen Calden rückt auch die zweikampfstarke Carina Jäger wieder in den Kader, während Stürmerin Sophie Trost nach einer OP noch ausfällt. Besonders motiviert dürften die Ex-Caldenerinnen Justine Rosek und Julia Vaupel sein. Von beiden hält Keskin übrigens große Stücke. „Sie könnten beide locker noch in der Regionalliga spielen“, sagt der Gästetrainer.

In seiner aktuellen Mannschaft stehen einige Spielerinnen mit Schwalm-Eder-Vergangenheit. Saskia Fasse (Obermelsungen), Arlene Rühmer (Seigertshausen), Jil Ludwig (Edermünde) und Sara Djerlek (Obermelsungen) sind in der Region bestens bekannt.

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