Frauenfußball: Regionalligist Calden muss sich gegen Frauenbiburg in der Defensive steigern

Jahn empfängt den Spitzenreiter

Wieder fit: Die Offensivkraft Sharon Braun wird gegen Frauenbiburg auch Defensivarbeit verrichten müssen. Foto: Hofmeister.

Calden. „Die Null muss stehen“. Diese Forderung wird dem früheren Bundesligatrainer Huub Stevens zugeschrieben. Der Trainer des TSV Jahn Calden, Engin Keskin, wäre vor dem Heimspiel am Sonntag (11 Uhr) auf dem Kaiserplatz gegen den SV Frauenbiburg sicherlich sehr glücklich, könnte seine Elf mal wieder zu Null spielen.

In dieser Saison gelang das nur im zweiten Spiel bei Wetzlar II. In den folgenden beiden Spielen gegen Freiburg II (1:4) und in Nürnberg (1:5) kassierten die Nordhessinnen zusammen neun Gegentreffer und fielen auf den zehnten und drittletzten Platz zurück. Nun kommt ausgerechnet der Tabellenführer aus dem Südosten Bayerns, für den in seinen vier Spielen viermal die Null stand. Nach nur zwei Toren aus den ersten drei Spielen platzte bei Frauenbiburg im letzten Spiel beim 6:0-Kantersieg über Wacker München auch in der Offensive der Knoten. Gegenüber der vergangenen Saison, als der SV als Aufsteiger mit Platz drei für Furore sorgte, hat sich der Tabellenführer mit einigen Spielerinnen aus dem Nachwuchs des FC Bayern München noch einmal verstärkt.

„Einmal endet jede Serie“, hofft Keskin darauf, dass Frauenbiburg bei seiner Mannschaft seine ersten Gegentore kassieren wird. Mit der Rückkehr von Sharon Braun und Insa Fischer stehen für die Offensive neue personelle Alternativen zur Verfügung. Die zweiwöchige Spielpause habe seine Mannschaft zur Regeneration genutzt, da einige Spielerinnen angeschlagen waren. Allerdings werden mit Innenverteidigerin Marlene Schneider und der defensiven Mittelfeldspielerin Luisa Schanze zwei Kräfte ausfallen.

Saison-Aus für Schneider

Während die wegen eines Muskelfaserisses fehlende Schanze in ein paar Wochen wohl wieder zurückkehren wird, ist für Schneider nach einer erneuten Knieverletzung aus dem Freiburg-Spiel die Saison schon früh gelaufen.

Trotz dieser Ausfälle erwartet Keskin eine verbesserte Defensive: „Wir müssen uns da auf jeden Fall steigern. Die Defensivarbeit ist aber nicht nur die Angelegenheit der Viererkette, sondern der gesamten Mannschaft. Wir müssen besonders auf die schnellen Flügelspielerinnen achten.“ (zmw)

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