Frauenfußball: Regionalligist Calden ist am Sonntag klarer Favorit gegen den Tabellenvorletzten

Jahn erwartet Eintracht Frankfurt

In Torlaune: Arlene Rühmer (rechts, hier im Spiel gegen Wacker München) denkt gerne an das Hinspiel in Frankfurt. Beim Caldener 5:1-Sieg schoss sie dort vier Tore. Foto: 

Calden. Einen prominenten Namen wird der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden mit der Frankfurter Eintracht in seinem ersten Heimspiel des neuen Jahres am Sonntag, ab 14 Uhr, auf dem Kaiserplatz begrüßen. Wie die in der Ersten Bundesliga spielende Männermannschaft kämpfen auch die Frauen gegen den Abstieg, wobei die Männer da noch die bedeutend bessere Ausgangsposition aufweisen.

Bei den Frauen sieht es sogar richtig düster aus. Ganze fünf Punkte holte die auf dem elften und vorletzten Platz liegende Eintracht in 13 Spielen und hat schon einen beträchtlichen Rückstand von zehn Punkten auf den rettenden neunten Platz. Auch das erste Spiel des neuen Jahres ging verloren, wobei die Frankfurterinnen bei der 0:1-Niederlage gegen Frauenbiburg dicht vor einem Punktgewinn standen.

Jahn-Trainer Engin Keskin will die Eintracht allerdings keineswegs an ihrem Tabellenplatz oder dem klaren 5:1-Sieg aus dem Hinspiel messen: „Ich schaue weniger auf den Gegner, sondern mehr auf unser Spiel. Wir müssen uns darauf konzentrieren, eigene Fehler zu vermeiden. Gelingt uns das, sind wir für jeden Gegner schwer zu schlagen.“ Im ersten Spiel nach der langen Winterpause hat Keskin beim 1:1-Remis beim Drittletzten Löchgau noch zu viele Fehler bei seiner Mannschaft ausgemacht.

Hilfreich können da auch die Erinnerungen an das Hinspiel sein, als die Caldenerinnen sich in einer sehr guten Form befanden und die Südhessinnen richtig unter Druck setzten. An diese Form gilt es sich, nach der langen Spielpause wieder heranzuarbeiten. Mit den in Löchgau fehlenden Aileen Nuhn und Anika Müller stehen Keskin weitere Alternativen für den Defensivbereich zur Verfügung. (zmw)

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