Frauenfußball: 0:2-Niederlage gegen Nationalelf der Polizei

Jahn-Frauen zogen sich achtbar aus der Affäre

Julia Zeuner kann den Ball nicht festhalten. Carmen Höfflin von der Polizeiauswahl drückt ihn über die Linie

Calden. Der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden verlor sein Freundschaftsspiel gegen die Deutsche Polizeinationalmannschaft der Frauen mit 0:2 (0:1). Dabei schlugen sich die Jahnerinnen gegen die mit mehreren Erst-und Zweitligaspielerinnen besetzte Polizeiauswahl sehr achtbar.

So zeigten sich nach dem Spiel beide Trainer zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft, aber gegen Ende des Spiels waren wir konditionell unterlegen“, zog Jahn-Trainer Engin Keskin ein positives Fazit. Für den Auswahltrainer Ralf Kaufmann war das Spiel im Rahmen einen Sichtungslehrgangs in Duderstadt ein guter Test: „Calden war ein starker Gegner, der uns richtig gefordert hat. Im Vorjahr haben wir gegen einen anderen Regionalligisten deutlicher mit 5:0 gewonnen.“

Für seine Elf wird es im nächsten Jahr bei der Europameisterschaft in Prag wieder ernst, wenn die Titelverteidigung in Angriff genommen werden soll.

Vor allem in den ersten 30 Minuten waren die Jahnerinnen ein gleichwertiger Gegner. Sie hätten durch Arlene Rühmer, die frei vor dem Tor an Nina Egbers von Werder Bremen scheiterte, in Führung gehen können. Auf der Gegenseite verhinderte die gut aufgelegte Jahn-Torhüterin Julia Zeuner zweimal einen Rückstand und hatte in der 31. Minute Glück, als der Schuss von Christine Schoknecht an den Innenpfosten ging.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff ging der Favorit nach einem Freistoß von halblinks, den Zeuner nicht festhalten konnte und den Carmen Höfflin vom Bundesligisten Sand über die Linie drückte, in Führung.

Nach der Pause traf Marina Hermes mit einem Distanzschuss die Latte und Vera Homp mit einem Volleyschuss den Pfosten (47., 52.). Für Calden vergab Jil Ludwig mit einem Heber die beste Chance (57.). Nach einem Konter gelang schließlich Homp der Treffer zum 0:2-Endstand (63.).

Von Michael Wepler

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