Frauenfußball: Regionalligist Calden tritt am Sonntag beim Spitzenreiter Sand II an

Jahn kann für Spannung sorgen

Hütet Caldens Tor: Albaniens Nationaltorfrau Marigona Zani. Foto: zhj

Calden. Zum Spitzenspiel der Frauenfußall-Regionalliga tritt der TSV Jahn Calden am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenführer SC Sand II an. Es ist das Spiel des Ersten gegen den Dritten, wobei der Abstand zum dritten Platz bereits acht Punkte beträgt.

Für Jahn-Trainer Engin Keskin ist diese Partie trotz ihrer Schwere auch eine Chance: „Mit einem Sieg könnten wir den Rückstand auf fünf Punkte verringern und wären wieder im Rennen im Kampf um die Tabellenspitze.“ Gegenüber dem 2:2 aus dem letzten Heimspiel gegen Nürnberg fordert er jedoch eine klare Steigerung: „Die Leistung gegen Nürnberg war einfach zu wenig. Positiv war nur, dass wir zweimal einen Rückstand aufholen konnten.“

In Sand ist die Ausgangsposition eine andere als vor den meisten anderen Spielen. Der Aufsteiger sorgt für mächtig Furore und konnte bislang alle seine acht Spiele für sich entscheiden. Am vergangenen Wochenende gab es beim zweitplatzierten Mitaufsteiger Frauenbiburg einen 3:1-Erfolg, so dass sich die Bundesligareserve bis auf sechs Punkte vom Rest der Liga absetzen konnte.

Die Jahnerinnen gehören der Verfolgergruppe an, weisen aber nur einen Vorsprung von einem Punkt auf den Fünften Schwaben Augsburg auf. Selbst auf den Sechsten Hegau sind es nur vier Punkte, so dass bei einer Niederlage ein Abrutschen ins vordere Mittelfeld droht.

Da bei Sand auch die in der Bundesliga als Dritte für Furore sorgende Erste am Sonntag nicht im Einsatz sein wird, dürfte noch einmal mit Verstärkung aus dem Erstligakader zu rechnen sein. Dies erschwert natürlich die ohnehin schon schwierige Aufgabe noch einmal. Sie ist aber auch eine Herausforderung, an der die Mannschaft wachsen kann.

Als Grundlage für einen Erfolg setzt Keskin auf eine ähnlich disziplinierte Spielweise wie beim letzten 1:0-Auswärtssieg bei Wacker München, wobei sich die Chancenverwertung gegen die beste Abwehr der Liga verbessern müsse. Für Jahn-Torhüterin Marigona Zani wird es ein Wiedersehen mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Furtuna Velaj geben. Die albanische Nationalspielerin spielt nämlich beim SC im Angriff und hat bislang fünf Tore erzielt. (zmw)

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