Frauenfußball: Regionalligist Calden verliert trotz Feldvorteilen 1:2 in Frauenbiburg

Jahn war nicht effektiv genug

Torschützin: Marilyn Herrmann gelang zwar in der Schlussminute noch ein Tor, doch für Calden reichte es nicht zum Punkt.

Calden. Am letzten Spieltag der Frauenfußball-Regionalliga vor der Winterpause verlor der TSV Jahn Calden das Verfolgerduell beim Überraschungsdritten SV Frauenbiburg mit 1:2 (0:1).

„Wir hatten den sehr defensiv eingestellten Gegner im Griff gehabt, aber unsere wenigen Chancen nicht nutzen können“, zeigte sich Jahn-Trainer Engin Keskin zwar mit der Leistung, nicht aber mit der Effektivität seiner Elf zufrieden.

Gleich mit der ersten Chance ging der Neuling durch Franziska Höllrigl mit 1:0 in Führung (17.). Sie überwand frei vor dem Tor aus einer nach Meinung der Gäste abseitsverdächtigen Position Jahn-Torhüterin Marigona Zani. Zuvor hatten die Gäste in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren und waren nicht rechtzeitig genug zurückgeeilt.

Zwar hatten die Gastgeberinnen noch mit einem Lattentreffer Pech, doch die größeren Spielanteile hatten die Nordhessinnen. Sie spielten geduldig nach vorne, wechselten die Positionen, konnten aber ihre Chancen durch Sharon Braun und Arlene Rühmer nicht nutzen. Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte der Tabellenvierte das Spiel. Rühmer wechselte häufig über die Flügel und war auch an der größten Ausgleichschance beteiligt, als nach ihrer Flanke Insa Fischer knapp danebenköpfte (63.).

Eine weitere Kopfballchance hatte Braun. Ansonsten fehlte aber in der Spitze die letzte Durchschlagskraft. So fiel das zweite Tor erneut auf der anderen Seite. Nach einem Pfostenschuss waren die Gastgeberinnen schneller am Ball und trafen im Nachsetzen zum 2:0 (71.).

Dennoch gaben sich die Gäste nicht auf. Zu mehr als dem Anschlusstreffer in der Schlussminute durch Marylin Herrmann nach einem Freistoß von Leonie Klement reichte es aber nicht mehr, denn unmittelbar danach pfiff die Schiedsrichterin die Partie pünktlich ab.

Calden: Zani – L. Waldherr (84. Herrmann), Klement, Nuhn, Schlieper – Ludwig, Schanze – Braun, Rühmer, Fischer (74. Künzl) – Hildebrandt (80. Müller). (zmw)

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