Frauenfußball-Verbandsliga: TSG Kammerbach erwartet am Samstag die TSG Lütter

„Jedes Spiel ist ein Endspiel“

Klappt es mit einem Erfolgserlebnis? Katharina Axt (li.) trifft mit ihrer TSG Kammerbach am Samstag auf den Tabellenfünften TSG Lütter. Foto: Schröter

Kammerbach. Zum ersten Heimspiel des Jahres empfangen die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach am Samstag die TSG Lütter (Anpfiff im Seehof-Stadion: 17 Uhr).

„Für uns ist ab jetzt jedes Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt“, sagt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl. Noch liegt seine Mannschaft auf dem zehnten Tabellenplatz und hat einen Zähler weniger auf dem Konto als die vor ihr liegenden Teams aus Kassel und Friedensdorf, die allerdings beide schon zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Schon am Samstag könnten die Kammerbacherinnen im Falle eines Sieges aber zumindest einen Platz nach oben klettern. Während Friedensdorf im Heimspiel gegen den Vorletzten Pilgerzell als klarer Favorit ins Rennen geht, dürften die Kasselerinnen in Großenenglis kaum eine Chance haben.

„Umso wichtiger wird es für uns, an die gute Leistung vom vergangenen Samstag anzuknüpfen und selbst drei Punkte einzufahren“, sagt Weinzierl. Dass das gegen den Tabellenfünften aus Lütter alles andere als einfach werden wird, zeigte schon die 0:4-Pleite im Hinspiel. „Die TSG hat ein sehr erfahrenes und eingespieltes Team, das jedem Gegner das Leben schwer machen kann“, so Weinzierl. Aber gerade weil man das Hinspiel so deutlich verloren habe, brauche er sich um die Motivation seiner Spielerinnen keine Gedanken zu machen. „Die Mannschaft hat viel gut zu machen und weiß das auch“, freut sich der Coach schon auf eine heiße Partie.

Fast in Bestbesetzung

Personell könnten die Voraussetzungen für die Gastgeberinnen derzeit kaum besser sein. Verzichten müssen sie nur auf die schon zuletzt fehlende Marie Umbach, die sich wegen schulischer Verpflichtungen für die Partie abmeldete. „Ansonsten sollten alle Spielerinnen an Bord sein“, freut sich Weinzierl. „Und wenn wir dann auch noch lautstarke Unterstützung von unseren Fans bekommen, sollten wir durchaus eine realistische Chance haben, den Platz als Sieger zu verlassen.“ (per)

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