Hessenliga: Roseks letztes Spiel für Viktorias „Erste“ – Wingenfeld beginnt

Jetzt kommt der Meister

Will gegen Meister Frankfurt noch einmal jubeln: Viktoria-Spielmacherin Justine Rosek (l.) läuft am Samstag zum letzten Mal für Viktoria zusammen mit Jana Schwaab, Nadine Raue und Nina Dietrich auf. Foto: Hahn

Großenenglis. Das Beste kommt zum Schluss. Das kann man wohl behaupten, wenn Frauenfußball-Hessenligameister Eintracht Frankfurt bei Viktoria Großenenglis zum Saisonausklang antritt (Sa. 16 Uhr). Für die Spielerinnen und Fans ist das ohne Frage ein Highlight der Saison.

Auch Trainer Manuel Mrosek fiebert der Partie entgegen: „Ein besonderes Spiel. Ich bin stolz auf die sensationelle Saison der Mädels, Samstag wollen wir diese mit einem guten Ergebnis krönen.“ Denn es gilt, Spielmacherin Justine Rosek einen würdigen Abschied aus dem Hessenliga-Team zu bereiten. „Alle sollen nochmals ein gutes Spiel zeigen, Spaß haben und danach ordentlich feiern“, wünscht sich die kürzertretende Rosek zum Abschluss. Keine Option ist ein Karriereende: „Ich fühle mich zu jung, um aufzuhören. Deshalb springe ich ein, wenn unser junges Team mich brauchen sollte.“

Roseks Rolle wird auf mehrere Schultern verteilt. Nicht nur die spiel- und zweikampfstarken Jana Schwaab und Carina Jäger, die mit konstant guten Leistungen überzeugten, sondern auch Technikerin Nina Dietrich und Defensivspezialistin Lea Unzicker sollen mehr Verantwortung übernehmen – und das am besten schon gegen den Ligaprimus. Dieser muss sich auf ein defensives 5:4:1-System der Gastgeberinnen einstellen. Da Julia Faupel (Bänderriss) ausfällt, wird Sonja Wingefeld eine Chance im Angriff erhalten. Gemeinsam mit B-Juniorin Lisa Heideroth soll die Reserve-Stürmerin vermehrt zur ersten Mannschaft stoßen. Im Tor entscheidet sich kurzfristig, ob Nadine Mündel nach abgelaufener Sperre für Lisa Maria Kaiser aufläuft.

Auf die Viktoria-Torhüterin dürfte einiges zukommen. Denn die Gäste stellen mit Torjägerin Jill Fournier (bereits 19 Tore), Rosalie Sirna, Helen Weber und Vanessa Klich den besten Angriff – mit 87 Treffern. Darüber hinaus setzt die Eintracht weitere Bestmarken: Beste Abwehr, bestes Rückrundenteam, bestes Auswärtsteam – einen verdienteren Titelträger gibt es nicht. Beim 1:5 im Hinspiel ließen die Südhessinnen nur den Ehrentreffer durch Sophie Trost zu. Selbstredend will die Elf von Coach Christian Yarussi das Aufstiegsrecht wahrnehmen. „Doch zunächst freue ich mich auf den Saisonabschluss in Großenenglis“, sagt Yarussi, der danach über mögliche Zu- oder Abgänge entscheiden wird. (fsx)

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