Pokalaus gegen Hessen Kassel / Am Samstag Gruppenliga-Kellerduell gegen Mardorf

Gruppenliga: Jetzt zählt’s für die TSG Kammerbach

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Sorgte nach ihrer Einwechslung gegen den KSV Hessen Kassel für Schwung: TSG-Spielerin Alisa Gerbig (l.). Am Samstag erwartet das Schlusslicht Kammerbach die in der Gruppenliga ebenso noch sieglosen Mardorferinnen. 

Kammerbach. Wie erwartet nichts zu holen gab es im Regionalpokal-Viertelfinale für die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach. 

Als einziger heimischer Vertreter im Wettbewerb verblieben, unterlag das Team von Trainer Matthias Dehnhardt am Mittwochabend Verbandsliga-Aufsteiger KSV Hessen Kassel zuhause trotz toller kämpferischer Leistung am Ende klar mit 1:8 (1:2).

„Was meine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt hat, war aller Ehren wert“, war Dehnhardt trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Schon nach sechs Minuten hätte Marie Umbach die Gastgeberinnen in Führung bringen können, schoss den Ball aber freistehend drüber. Den Kasseler Führungstreffer durch Lisa Lattermann (12.) glich Umbach dann aber mit einem direkt verwandelten Eckstoß wieder aus (18.). Auch der erneute Rückstand nach Lena Krauses Treffer zum 1:2 (37.) warf die Kammerbacherinnen nicht aus der Bahn. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel hatte Umbach erneut die Riesenchance zum Ausgleich, doch ihr Schuss klatschte an den Pfosten.

Im zweiten Durchgang ging den erneut stark ersatzgeschwächt angetretenen Kammerbacherinnen dann mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Puste aus. Das nutzten die routinierten Gäste, um am Ende doch noch zu einem standesgemäßen Sieg zu kommen.

TSG Kammerbach: Wieber – Remmler, Barta, Jahnert, Hildebrand – Richter, Purcelewska (60. C. Schmidt), Sennhenn, Schüler – Umbach (46. Sander), Schäfer (63. Kummer).

Tore: 0:1 Lattermann (12.), 1:1 Umbach (18.), 1:2 Krause (45.), 1:3 Sirringhaus (49.), 1:4 Lattermann (52.), 1:5 Vieira (55.), 1:6 Munsch (56.), 1:7 Hamel (62.), 1:8 Ghebreselasie (70.).

Samstag gegen Mardorf

Schon am Samstag steht für die TSG das nächste wichtige Spiel an. Mit einem Heimerfolg über den TSV Mardorf könnte die Dehnhardt-Elf die Rote Laterne loswerden (Anpfiff im Seehof-Stadion: 18 Uhr).

„Wenn die Mädels so spielen wie in den ersten 45 Minuten des Pokalspiels, dann werden wir diese Partie gewinnen“, hofft Dehnhardt auf den ersten Dreier. Genau wie die Kammerbacherinnen sind auch die Mardorferinnen in dieser Saison noch ohne Sieg, haben nach zwei Unentschieden aber einen Zähler mehr auf dem Konto. „Das ist ein kampfstarker Gegner und die Aufgabe wird ganz bestimmt nicht leicht“, so Dehnhardt, der neben den am Mittwoch bereits fehlenden Lucia Langefeld und Wenke Eckert morgen auch auf die privat verhinderte Hanna Sennhenn verzichten muss. Mit von der Partie sind dafür aber wieder Alisa Gerbig und Luisa Friedrich. (per)

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