TSG Kammerbach erwartet den Spitzenreiter

Karl-Martin Weinzierl

Kammerbach. Mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Eintracht Lollar melden sich die Verbandsliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach am Samstag aus der Winterpause zurück (Anpfiff im Seehof-Stadion: 17 Uhr).

„Unsere Vorbereitung war wie in jedem Jahr sehr mäßig“, sagt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl. Weil man witterungsbedingt nur selten auf den Platz konnte und man auch kaum Hallenkapazitäten hatte, habe man fast ausschließlich an der Kondition arbeiten können. „Allerdings haben wir in den vergangenen Wochen drei Testspiele auf Kunstrasenplätzen bestritten, in denen wir dann doch auch ein wenig an der Taktik arbeiten konnten“, so Weinzierl.

Mäßige Vorbereitung

Zwar habe man beim FSV  Uder (Verbandsliga Thüringen) mit 0:4 verloren und sei beim TSV Poppenhausen (Gruppenliga Fulda) über ein 1:1 nicht hinaus gekommen. Aber immerhin habe man das letzte Spiel bei Gruppenligist TSG Wilhelmshöhe mit 1:0 gewonnen. „Auf die Ergebnisse kam es mir in diesen Spielen ohnehin nicht an“, betont Weinzierl. Viel wichtiger sei gewesen, dass die Mädels wieder mit dem Ball arbeiten konnten.

Personell hat sich im Winter einiges getan. Mit Alisia Gerwig, die ihren Kreuzbandriss auskuriert hat, kehrt eine wichtige Spielerin in den Kader zurück. Neu dabei ist die 19-jährige Laureen Deckenbach, die zuletzt bei der TSG Hoffenheim gespielt und die es aus beruflichen Gründen in den Werra-Meißner-Kreis gezogen hat. „Laureen ist eine richtig gute Fußballerin, die sowohl im linken Mittelfeld als auch in der linken Verteidigung eingesetzt werden kann“, freut sich Weinzierl über „eine echte Verstärkung für unseren Kader“. Verzichten müssen die Kammerbacherinnen künftig allerdings auf Katharina Dilling, die ein Kind erwartet.

Für das Spiel gegen die Eintracht aus Lollar, gegen die man schon das Hinspiel mit 0:3 verlor, macht sich Weinzierl keine falschen Hoffnungen. „Da sind wir nur krasser Außenseiter“, schätzt er die Chance auf einen Überraschungscoup seines Teams sehr gering ein. „Allerdings sind meine Mädels wieder unheimlich heiß auf Fußball und darauf, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt er. Auf einen gemütlichen Spaziergang darf der Spitzenreiter zum Auftakt also nicht hoffen. (per) Foto: nh

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