Frauenfußball: Regionalligist Calden bestreitet erstes Spiel des neuen Jahres in Hegau

Keskin: Anschluss halten

Ein Punkt muss her: Will Calden weiter oben mitspielen, muss der TSV in Hegau punkten, um die Gegner genau so abzuhängen, wie hier Leonie Klement ihre Gegenspielerin aus Löchgau. Archiv-Foto: zhj

Calden. Nach dem erneut abgesagten Spiel gegen den 1. FC Nürnberg wird es für die Frauen des Fußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden in ihrem Auswärtsspiel am Sonntag (11 Uhr) beim Hegauer SV wieder ernst.

Aufgrund der frühen Anstoßzeit werden die Jahnerinnen bereits am Vortag anreisen. Dadurch haben sie den Vorteil, das Spiel ohne lange Busfahrt in den Knochen anzugehen. Das Spiel wird dort aber voraussichtlich auf einem Kunstrasenplatz stattfinden. Nach der mehr als dreimonatigen Spielpause und einer schwierigen Vorbereitung wird es für die Jahnerinnen wieder darum gehen, sich in die Partie zu kämpfen.

Remis ist Minimalziel

Beide Mannschaften haben gemeinsam, dass sie ihr letztes Spiel vor der Winterpause mit 1:2 in Derendingen verloren. Während Hegau als Siebter jenseits von Gut und Böse liegt, hat der Fünfte Calden die Tabellenspitze noch nicht ganz aus den Augen verloren. Damit die Nordhessinnen gegenüber der Spitze nicht weiter an Boden verlieren, fordert Jahn-Trainer Engin Keskin von seiner Elf zumindest einen Punkt: „Wir wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren. Daher ist ein Unentschieden das Mindestziel, besser wäre natürlich ein Sieg.“ Die Erinnerungen an die vergangenen Spiele gegen die Südbadenerinnen sind dabei durchwachsen.

In der Vorsaison gelang auswärts zumindest ein Punktgewinn und das Hinspiel konnten die Jahnerinnen nach längerer Durststrecke mit 3:1 für sich entscheiden. Personell plagen Keskin noch einige Sorgen, da Abwehrchefin Leonie Klement nach ihrer Verletzung im Pokalspiel vor zwei Wochen in Wiesbaden ebenso ausfallen wird wie Linksverteidigerin Fabienne Schlieper. Er sieht die Innenverteidigerrinnenpositionen aber mit Lisa Rölling und Rebecca Trabert und die Linksverteidigerinnenposition mit Lena Köhler gut aufgestellt.

Für die zum Nachbarn Zierenberg gewechselte Laura Frank hat Keskin mit der erst 16-jährigen Jacqueline Künzl von den B-Mädchen des KSV Hessen Kassel eine Alternative für die Offensive hinzubekommen, die Potential für die Liga mitbringt. (zmw)

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