Frauenfußball: Regionalligist Calden fährt zum starken Neuling Frauenbiburg nach Niederbayern

Keskin fordert ein geduldiges Spiel

Erzielte vergangene Woche ihr erstes Saisontor: Leonie Klement wird in Frauenbibach ihr Augenmerk aber vor allem auf eine stabile Abwehr lenken. Foto: zhj

Calden. Schon sehr früh hellwach sein muss der TSV Jahn Calden, wenn er am Sonntag bereits um 10.30 Uhr zum letzten Hinrundenspiel der Frauenfußball-Regionalliga beim SV Frauenbiburg antreten wird.

Für Jahn-Trainer Engin Keskin wird die frühe Anstoßzeit aber kein Problem sein, da er mit seiner Mannschaft bereits am Vortag die fast 500 Kilometer weite Reise nach Niederbayern antreten und in der Nähe übernachten wird.

Da die Partie auf Kunstrasen ausgetragen wird, dürfte sie auch höchstwahrscheinlich stattfinden. Mit Frauenbiburg, einem Ortsteil von Dingolfing, erwartet die Jahnerinnen ein bislang unbekannter Gegner. Der Neuling sorgt zusammen mit dem Mitaufsteiger Sand II für mächtig Furore und liegt auf einem hervorragenden dritten Rang bei einem Vorsprung von zwei Punkten gegenüber dem Vierten Calden. Zuletzt gelang ein 1:0-Erfolg beim Fünften Ingolstadt.

Stark ist besonders die Abwehr mit nur neun Gegentoren. Außerdem ist der Neuling bei Kontern gefährlich. Für Keskin wird dieses Verfolgerduell daher ein Geduldsspiel: „Wir dürfen nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen und müssen die Ruhe bewahren.“ Wichtig sei zudem eine geringe Fehlerquote bei einem dennoch schnellen Spiel.

Beim 3:1-Sieg in der Vorwoche gegen Hegau ließen die Nordhessinnen hinten nur wenig anbrennen ukonnten vorne ihre Chancen nutzen. Dabei konnte nd neben Torjägerin Arlene Rühmer auch Abwehrchefin Leonie Klement mit ihrem ersten Saisontor und Angreiferin Johanna Hildebrandt mit ihren zweiten Saisontor treffen.

Voraussichtlich wird Keskin bis auf Marlene Schneider auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen können. Das Erfolgserlebnis vom vergangenen Sonntag sollte Calden für dieses Verfolgerduell Selbstvertrauen geben. Bei einem Punktgewinn bleiben die Jahnerinnen nämlich weiter im Verfolgerfeld vertreten. (zmw)

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