Frauenfußball: Regionalligist Calden bestreitet Nachholspiel gegen Nürnberg

Keskin: Sind nicht Favorit

Torreiche Begegnung: Als Calden vor einem Jahr den 1. FC Nürnberg empfing, sahen die Zuschauer ein denkwürdiges Spiel: Jahn führte eine Viertel Stunde vor Schluss mit 3:0, musste sich aber mit einem 3:3 begnügen. Sharon Braun war eine der Jahn-Torschützinnen. Foto: zhj

Calden. Mit dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) auf dem Kaiserplatz gegen den 1. FC Nürnberg endet für die Spielerinnen des Fußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden eine rund dreimonatige Serienspielpause. Es ist das Nachholspiel des Anfang Dezember ausgefallenen Spiels und auch diesmal ist noch nicht sicher, ob die Partie stattfinden kann.

Auch wenn die Jahnerinnen das Hinspiel mit 1:0 gewannen und in der Tabelle als Vierte fünf Punkte besser als der Club dastehen, sieht Jahn-Trainer Engin Keskin seine Spielerinnen nicht in der Favoritenrolle: „Die Wintervorbereitung ist bei schwierigen Platzverhältnissen immer etwas problematisch für uns. Da hat Nürnberg sicherlich bessere Bedingungen. Für uns wird es wieder darum gehen, uns ins Spiel zu kämpfen.“

Die tolle Hinrunde der Jahnerinnen, die nur durch die beiden Niederlagen kurz vor der Winterpause, insbesondere das Spiel in Derendingen (siehe Artikel links) getrübt wurde, zählt erst einmal nicht. In der Vorbereitung bestritt Calden vier Turniere in der Halle und im Freien einem Turniersieg und drei Finalteilnahmen. In den weiteren Testspielen gab es einen 4:1-Sieg über den Verbandsligisten Mardorf und eine 0:9-Klatsche beim Zweitligisten Gütersloh.

Am vergangenen Wochenende gewannen die Jahnerinnen die Generalprobe im Achtelfinale des Hessenpokals beim Verbandsligaaufsteiger MFFC Wiesbaden mit 4:1. Keskin sah seine Spielerinnen im Verlauf der Vorbereitung in einer leicht ansteigenden Form. In plagen jedoch für das Spiel gegen den FCN einige Personalsorgen, da einige Spielerinnen durch die Erkältungswelle noch angeschlagen sind und sich Abwehrchefin Leonie Klement im Pokalspiel einen Bänderriss zugezogen hat.

Trotz dieser Probleme sieht Keskin für dieses Spiel nicht schwarz: „Wir haben schon während der Vorrunde immer wieder gut Ausfälle von Stammspielerinnen und angeschlagene Spielerinnen verkraftet.“ So deutet alles auf eine sehr enge und kampfbetonte Partie hin. (zmw)

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