Frauen-Verbandsliga: Allendorf mit 1:1 gegen Hessen Kassel, Landau unterliegt 0:3

Köpfe nicht in den Sand stecken

Alisa Brand

Landau/Allendorf. Während die SG Landau/Wolfhagen in der Frauenfußball-Verbandsliga Nord gegen den SV Kathus mit einer 0:3-Niederlage punktlos blieb, sicherte sich der DFC Allendorf mit einem 1:1 gegen Hessen Kassel zumindest noch einen Zähler.

Hessen Kassel - Allendorf 1:1 (0:1). „Wenn man nach Kassel fährt und vorher weiß, man nimmt einen Punkt mit, dann ist das top – wir haben aber zwei Punkte liegen gelassen“, sagte Trainer Thomas Naumann nach der Partie. Der DFC zeigte zu großen Respekt vor dem Tabellendritten. „Die Mannschaft hat nicht an die eigene Leistung geglaubt. Erst in der Halbzeit dachten wir: Hier geht heute mehr“, so der Coach.

Zuvor hatte der DFC einige gute Einschussmöglichkeiten vergeben und liegengelassen. Erst Alisa Brand sorgte kurz vor der Halbzeit nach Vorlage von Saskia Mann für die 1:0- Führung (43.). Kassel glich diese durch Maite Serrano in der zweiten Halbzeit aus (61.). „Heute wäre ein Aha-Erlebnis möglich gewesen. Wir hatten Kassel am Rand einer Niederlage und den Sieg verdient. Wichtig ist nun aber, dass wir vom Abstiegsplatz weg sind. Wir werden uns da unten raus befreien“, sagte Naumann, dessen Team auf Rang acht steht.

Kathus - Landau/Wolfhagen 3:0 (1:0). In Sachen Einsatzwille und Kampfgeist war der SG kein Vorwurf zu machen. Der Aufsteiger spielte couragiert nach vorn und brachte die favorisierte Gastmannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit. In der 30. Minute kassierte die SG aber das 0:1 durch Larissa Wolf, die in abseitsverdächtiger Position einnetzte.

Im zweiten Abschnitt waren keine drei Minuten gespielt als es schon wieder im Kasten der SG klingelte. Katharina Roth nutzte eine Fahrlässigkeit in der Hintermannschaft der SG zur 2:0-Führung aus. Auch vom erneuten Rückschlag ließ sich die SG keinesfalls entmutigen und versuchte, Nadelstiche zu setzen. Für die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber sorgte wieder Katharina Roth per Kopf 65.) „Da war die Messe gelesen“, so Betreuer Erich Herbold. Für das kämpfende Landauer Team geht es nun darum, die Köpfe nicht in den Sand zu stecken und an die eigene Leistung zu glauben. „Nur als Kollektiv können wir aus der vermeintlichen Krise heraus kommen“, so Herbold. (co)

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