Frauenfußball-Gruppenligen

TSV Korbach bleibt auf Rang eins - Bottendorf 4:5

Korbach/Frankenberg. In der Fußball-Gruppenliga Kassel der Frauen hat der TSV Korbach einen weiteren Sieg gefeiert. Gegen Mardorf gab es ein 6:0, damit bleibt der TSV Tabellenführer. In der Gruppenliga Gießen verlor Bottendorf gegen Kinzenbach mit 4:5.

Gruppenliga Kassel:

Korbach - Mardorf 6:0 (3:0). Korbach begann konzentriert. Den Torreigen eröffnete Nadine Jarofski, die in der 16. Minute für die 1:0-Führung sorgte. Sechs Minuten später war es Gina Knippschild, die mit einem Schuss aus 25 Metern die Torfrau überwand. „Das war für mich das schönste Tor des Tages“, lobte Trainer Peter Radatz. Noch vor der Pause war es dann abermals Gina Knippschild nach einem Eckball von Nina Wendel, die zum 3:0 traf (33.). Auch nach der Pause dauerte es nicht lange, bis Korbach das Toreschießen fortsetzte. Nina Wendel netzte einen Freistoß direkt ein (46.). Nach einer Flanke von Carolina Martins war es Lara Emde, die den Ball volley über den Torwart lupfte – 5:0 (68.). Den Schlusspunkt setzte wieder Nina Wendel mit ihrem zweiten Treffer (90.). „Wir haben die Pflichtaufgabe voll erfüllt. Mardorf kam heute nicht zum Zug und war in der zweiten Hälfte komplett in der eigenen Hälfte gebunden. Unsere Ersatztorfrau Anna Quistorp war heute arbeitslos“, so Coach Peter Radatz.

Gruppenliga Gießen

Bottendorf - Kinzenbach 4:5 (4:1). Schnell ging der Tabellenletzte durch einen Schuss aus 18 Metern in Führung (1.), Jennifer Nennmann glich 120 Sekunden später aus. Mit dem Ausgleich war Bottendorf im Spiel und bestimmte die erste Halbzeit. Folgerichtig schossen Andrea Baumann (14.), Jennifer Nennmann, Lea Sandner (31.) und erneut Jennifer Nennman (38.) eine klare 4:1- Halbzeitführung heraus. Alles schien auf den ersten Sieg hinauszulaufen, doch nach der Pause ein anderes Bild. „Wir kamen nicht mehr ins Spiel und in die Zweikämpfe rein“, so Trainer Chris Nolte. Nachdem kurz nach Wiederanpfiff die Gäste noch einen Foulelfmeter verschossen hatten (46.), drehten sie in den folgenden 45 Minuten die Partie. „Statt defensiv besser zu stehen, wurde die Abwehrreihe von den Offensivspielerinnen allein gelassen“, kritisiert Nolte die Einstellung. Bitter: Der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit. „Ein Genickbruch für uns. Kinzenbach hatte bislang gerade zwei Tore geschossen. Gegen uns haben sie gleich fünf geschossen und das nach einem 1:4-Rückstand“, so Nolte, der hinzufügte: „Für diese Saison war klar, dass wir lediglich um den Klassenerhalt spielen.“ (co)

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