Frauenfußball-Hessenliga: SV Anraff kassiert 0:3 gegen Tabellendritten Rüsselsheim

SV Anraff unterliegt Opel Rüsselsheim

Mit dem Kopf zum Ball: Anraffs Lisa Fritze (vorn) versucht, sich gegen eine Spielerin aus Mittelbuchen durchzusetzen - links Teamgefährtin Nina Gill. Foto: zmp

Anraff. Frauenfußball-Hessenligist SV Anraff hat am Samstag beim Tabellendritten Opel Rüsselsheim eine 0:3-Niederlage hinnehmen müssen.

Rüsselsheim - Anraff 3:0 (0:0). Nach der Partie resümierte Anraffs Trainer Gisbert Ey: „Wir waren leider etwas glücklos. In der ersten Halbzeit haben wir noch einen recht guten Fußball gespielt.“ Tatsächlich bot der SVA auf dem Kunstrasenplatz zunächst ein ansehnliches Spiel, doch mehr als ein Abseitstor gelang den Gästen nicht. „Wir haben uns zunächst reingefuchst. In der Halbzeit hieß es dann, erst einmal die Wunden zu lecken.“

Im zweiten Durchgang kam es anders. Nach einem guten Schuss aus zwölf Metern durch Lisa Fritze war es dann der Gastgeber, der fast genau im Gegenzug die Führung aus rund 18 Metern erzielte. „Danach haben wir die Köpfe hängen gelassen“, sah Ey die restliche Partie kritisch. Nach einem individuellen Fehler vertendelte man den Ball, anstatt ihn rauszuschlagen und geriet gar mit 0:2 in Rückstand. Am Ende hieß es sogar 0:3, nachdem ein Elfmeter für den Endstand sorgte. „Wir können uns von der guten ersten Halbzeit leider nichts kaufen. Glück muss man sich erarbeiten, da müssen wir wieder hin. Wir müssen wirklich wieder versuchen, uns das Ganze zu erarbeiten, ohne die Peitsche auszupacken. Wir werden versuchen, uns wieder aus dem Tal herauszuarbeiten“, so Ey, der anfügte: „Nun müssen wir auch erst einmal gucken, wie es Franzi Bischoff geht, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde.“ (co)

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