FC Großalmerodes Frauen scheitern beim eigenen Hallenturnier im Halbfinale im Neunmeterschießen

Tonstädterinnen unterliegen Kassel im Neunmeterschießen

Großalmerode. Nicht mit Fortuna im Bunde waren die beiden heimischen Fußball-Frauenteams FC Hebenshausen und FC Großalmerode beim Hallenturnier in Großalmerode.

Den Hebenshäuserinnen fehlte nach den Gruppenspielen nur ein Treffer zum Einzug ins Semifinale. Die Tonstädterinnen scheiterten in der Runde der letzten Vier erst im Neunmeterschießen am FSV Kassel.

Die TSG Wilhelmshöhe sicherte sich mit einem 2:0-Endspielsieg gegen den FSV Kassel den ersten Platz. „Unter den besten vier Teams hätte am Ende jeder Turniersieger werden können. Das Feld war sehr ausgeglichen“, sagte Andreas Stenzel. Mit dem Abschneiden der Gastgeberinnen war der Organisator sehr zufrieden, obwohl der von Melanie Apel abgefeuerte Schuss im Neunmeterschießen gegen Kassel vom Unparteiischen nicht als Treffer gewertet wurde. Das Leder knallte zunächst an die Unterkante der Querstange und dann auf die Torlinie.

Auch wenn sich der eine oder andere Teilnehmer über die Länge des Turniers mit Einlagespiel und weiteren Platzierungs-Duellen beklagte, kamen die Besucher bei vielen spannenden Vergleichen auf ihre Kosten. Besonders groß war der Jubel auf den Rängen, als Tamira Heinemann 80 Sekunden vor Schluss den 1:0-Sieg des heimischen FC gegen Heckershausen/Mariendorf schaffte.

Nicht mit dem stärksten Kader war Göttingens Futsal-Kreismeister FC Hebenshausens angereist. Coach Bernd Landinghoff-Schmidt gönnte einigen Leistungsträgerinnen wie Torhüterin Dunja Meise oder Torjägerin Laura Holland eine Pause und setzte in Großalmerode verstärkt auf die zweite Garde.

Und die machte mit Steffi Kaufmann im Kasten ihre Sache nicht schlecht, bezwang nach dem torlosen Remis zum Auftakt gegen den SC Rosdorf dann sogar den späteren Turniersieger TSG Wilhelmshöhe mit 2:1.

Dem bezwungenen Rivalen reichte jedoch ein in den Gruppenspielen mehr geschossener Treffer zum Weiterkommen und letztlich auch zum Gesamttriumph. „Beim nächsten Mal wollen wir versuchen, das ein oder andere Team mehr aus dem Werra-Meißner-Kreis bei uns an den Start zu bekommen. „Insgesamt war das Turnier aufgrund der großen Leistungsdichte der Teilnehmer aber auch so eine runde Sache“, waren sich Großalmerodes Trainer Norbert Stenzel und Sohn Andreas einig. (eki)

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