Mrosek appelliert an die Einstellung 

Großenenglis: Mit Justine Rosek nach Wetzlar

Justine Rosek

Großenenglis. Englische Woche für den heimischen Frauenfußball-Hessenligisten: Bereits drei Tage nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Wiesbaden gastiert Viktoria Großenenglis bei der Reserve von Hessen Wetzlar.

Ein Duell auf Augenhöhe, denn beide Teams sind Tabellennachbarn im Mittelfeld. Das war vor der Saison eigentlich so nicht zu erwarten. Der Regionalliga-Absteiger aus Mittelhessen wurde als eines der wenigen Spitzenteams der Liga gehandelt, tut sich allerdings in der neuen Spielklasse noch schwer. Vor allem die 23 Gegentreffern, der schlechteste Wert der Liga, lässt Fragen offen. Gute Chancen als für die Viktoria in Wetzlar ihre auch nach dem letzten Heimspiel bestehende Tormisere zu beenden.

Allerdings: Die Gäste sind seit fünf Spielen ohne Sieg und alles andere als gut in Form. Für Trainer Manuel Mrosek fehlt es an der nötigen Einstellung: „Viele haben nach den zwei Auftaktsiegen nicht mehr alles gegeben. 70 Prozent reichen in dieser Liga nicht, um Punkte zu holen.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl insbesondere für die etablierten Kräfte Anna Lena Wagner und Julia Faupel sowie Nina Dietrich, die zuletzt ihre Stärken im Spiel nach vorne nicht mehr einbrachten.

Positiv sieht Mrosek dagegen den Kampfgeist seiner Defensivreihe um Libero Mareike Wanner und die ballsichere Laura Festor. „Sie ziehen im Moment die anderen mit ihrem Einsatz mit. Wenn alle so Gas geben würden, hätten wir schon deutlich mehr Zähler gesammelt.“ Luisa Winter erkämpfte sich in den letzten Partien einen Platz in der Startelf, in der mit Carina Jäger (Mittelohrentzündung) die wichtigste Spielerin im Zentrum abermals fehlen wird. Für sie wird die erfahrene Justine Rosek die Reise mit nach Wetzlar antreten und womöglich ihre Rückkehr in der Hessenliga feiern. (fsx) Foto: Hahn/nh

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