Frauen-Verbandsliga: Landau/W. 0:1, Allendorf schafft 2:2

Nackenschläge für SG Landau/Wolfhagen

Julia Germeroth

Landau/Allendorf-Eder. In der Fußball-Verbandsliga Nord verlor die SG Landau/Wolfhagen auch ihr zweites Pflichtspiel in 2015 in Ehringshausen mit 0:1 (0:1). Später holten die Allendorfer DFC-Damen gegen Kathus immerhin ein 2:2 (0:0)-Remis.

Allendorf/E. - Kathus 2:2 (0:0). In der ersten Halbzeit nahmen sich beide Mannschaften gegenseitig gut aus dem Spiel. Nach der Pause war es dann aber der DFC, der frischer aus der Kabine kam und durch einen Abstauber von Jasmin Seibel verdient in Führung ging. Vorausgegangen war ein Schuss von Franzi von Drach, die die Kathuser Torfrau nicht festhalten konnte. „Danach waren wir 15 Minuten nicht wach“, reflektiert Coach Naumann die Minuten nach der Führung. Kathus machte nach einer Ecke den Ausgleich und nutzte zehn Minuten später die Sorglosigkeit im Mittelfeld nach Ballverlust mit einem schnellem Konter zum 2:1 aus. „Dann wurde meine Mannschaft wieder aktiver und kam mit einem sehr schön verwandelten Freistoß von Alisa Brand zum verdienten Ausgleich“, zeigt sich Naumann zufrieden. In der Folge konnte Allendorf auch eine Überzahl - die Kathuser Spielmacherin George hatte Gelb-Rot gesehen - nicht mehr nutzen und so blieb es beim verdienten und völlig gerechten Unentschieden.

Ehringshausen - Landau/Wolfhagen 1:0 (1:0). Die personelle Situation vor der Partie in Ehringshausen verschlechterte sich nochmals dramatisch. Mit Vanessa Fischer, Luisa Ritter, Sabine Menkel, Sarah Schütz, Anni Meyer, Sophie Voigtländer, Anna-Lena Habel und Claudia Figge standen acht Spielerinnen nicht zur Verfügung. Hinzu kam, dass Spielführerin Nina Leyhe und Julia Germeroth angeschlagen in die Partie gingen.

Es waren keine zwei Minuten gespielt, da hieß es 1:0: Selina Rüger nutzte den anfänglichen Tiefschlaf konsequent aus und netzte unhaltbar ein. Kurz darauf dann der nächste Tiefschlag für die SG: Bereits in der 3. Spielminute musste Abwehrchefin Nina Leyhe das Feld wieder verlassen, da die alte Oberschenkelverletzung aufgebrochen war. Die SG kam in der Folge zu einigen Chancen, die aber nicht genutzt wurden. In der 21. Spielminute der nächste Nackenschlag für die SG. Julia Germeroth, die trotz einer hartnäckigen Erkrankung half und spielte, musste den Platz wegen akuter Schmerzen verlassen und so musste die Mannschaft 70 Minuten mit 10 Feldspielerinnen auskommen.

Nach dem Wechsel übernahm die SG sofort die Initiative und schnürte die Heimmannschaft in deren Hälfte ein. Es war aber nicht der Tag von Teresa Ballardt. Allein die Torjägerin hatte zahlreiche Großchancen auf dem Fuß. Auch die Heimmannschaft kam noch zu einigen Angriffen, scheiterte aber jeweils an Sabrina Marschke. (co) Foto:  nh

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