Fußball-Hessenliga, Frauen: Anraff verliert 0:2

„Noch nicht aus dem Gröbsten heraus“

Trotz harter Bedrängnis setzt sich die Edertalerin Annemarie Alff (rechts) gegen die Gästespielerin Franziska Frase durch. Foto: zmp

Anraff. In der Fußball- Hessenliga der Frauen verpasste es der SV Anraff beim 0:2 (0:1) gegen den Tabellenzweiten Opel Rüsselsheim, sich weiter von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Anraff - Rüsselsheim 0:2 (0:1). „Das war nichts“, analysierte SV-Trainer Gisbert Ey mit etwas Abstand die Partie und ergänzte: „Rüsselsheim hat verdient gewonnen, wir haben wieder zu viele Fehler gemacht.“

Zwar gelangen den Ey- Schützlingen auch einige gute Konter, doch weder Lisa Fritze noch Nina Gill nutzten ihre Chancen zu Toren. Auf der anderen Seite kam Rüsselsheim in beiden Halbzeiten immer wieder gefährlich vor das Tor von Carina Gottwald. So rettete die gut aufgelegte Torfrau einige Male vor einem Rückstand.

Auch die Latte sorgte viermal dafür, dass Anraff nur mit 0:1 zurück lag. Diesen Treffer markierte Friederike Hein kurz vor der Pause (42.). „Da haben wir zu unintelligent gespielt, zu leichtsinnig den Ball im Mittelfeld verloren“, ärgerte sich Ey, der in der Halbzeit sichtlich angefressen war: „Wir haben uns hinten zu langsam rausgeschoben und sind immer wieder zu spät nachgerückt.“

Auch nach der Pause fehlte den Gastgeberinnen jegliche Ideen, während Rüsselsheim immer druckvoller wurde. Kurios wurde es dann noch einmal, als Schiedsrichterin Halyna Krysenko zum Unglauben aller Beteiligten auf den Punkt zeigte. „Das war sicherlich nicht ihr Tag. Gut das Rüsselsheim diesen verschossen hat. Doch auch der Schiedsrichter macht nicht die Tore, da müssen wir uns an die eigene Nase packen“, so Ey.

Als Anraff alles nach vorn warf, vollendete Eva Maria Kolodziej einen Konter zur Entscheidung (87.). „Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Nun wird es wichtig, was wir in den nächsten Spielen erreichen“, warnt der Coach vor den nachrückenden Teams. (co)

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