Gruppenliga: Ellenberg spielte tolle Rückrunde

Obermelsunger Neuaufbau gelingt

Schwalm-Eder. Zusammen mit dem TSV Mardorf (10. Platz, 9 Punkte, 22:69 Tore) waren in der Frauenfußball-Gruppenliga der TSV Obermelsungen (3., 42, 54:27), Großenenglis II (6. , 27, 34:30) und TSV Ellenberg (7., 26, 32:48) am Start. Gut aus heimischer Sicht: Das Quartett ist auch nächste Saison dabei.

Als bestes heimisches Team platzierte sich Obermelsungen. Lange Zeit sah es so aus, als würden die Bauer-Schützlinge den Aufstieg packen können. In der Rückrunde waren die Frauen der TSG Kammerbach nicht mehr zu bremsen und sicherten sich souverän die Meisterschaft vor dem TSV Korbach. Trotzdem sind die Obermelsunger um Andreas Bühn nicht enttäuscht. „Wir befinden uns mitten im Neuaufbau. Man kann die Mannschaft nicht mehr mit der aus der Hessenliga vergleichen“, erklärt der Spartenleiter mit Blick auf zu hohe Erwartungen aus dem eigenen Umfeld. Gut sieht es in Obermelsungen im Nachwuchsbereich aus. Allein bei den D-Juniorinnen sind 40 Mädels am Ball. Und die B-Juniorinnen trumpfen auf. So ist Eigengewächs Aridona Kuliqi schon ein fester Bestandteil der „Ersten“.

Lange Zeit lagen die Spielerinnen des TSV Ellenbergerinnen auf einem der hinteren Plätze. Wohl auch, weil es vor einem Jahr Abgänge gab wie Stürmerin Sabrina Schwarz, die nun in Zierenberg sogar Hessenliga-Luft schnupperte. Dann haben sie sich zusammengerafft und eine tolle Rückrunde hingelegt. In dieser waren sie sogar punktgleich mit Obermelsungen (beide 19) das beste heimische Team. Diese Tatsache und der siebte Platz wird dem Team um Torjägerin Sabrina Lichte (13 Treffer) sicherlich Auftrieb für die kommende Saison geben. Zudem ist Beständigkeit Trumpf: Neben Lichte spielten Annette Krug, Heidrun Rösler, Sabina Stübner und Patricia Röhn immer mit.

Der TuS Großenenglis II von Trainer Marcel Klug und um Dauerbrennerin Sonja Wingefeld schlug sich in seiner ersten Gruppenliga-Saison achtbar und stellte als Sechster das nach Punkten zweitbeste heimische Team der Klasse. Vom großen Kaders der „Ersten“ profitiert auch die Reserve, in der insgesamt 34 Akteurinnen zum Einsatz kamen. In der kommenden Serie wird Großenenglis II allerdings auf drei verdiente Spielerinnen verzichten müssen. Ausscheiden werden die erfahrenen Kathrin Bachmann (36), Melanie Mörschler (37) und Sonja Heideroth (43), für die ein Abschiedsspiel geplant ist. (zvw)

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