Frauenfußball-Hessenliga: TSV muss auf seine erfahrene Abwehrspielerin verzichten

Ohne Thöne nach Wetzlar

Steht Zierenberg nicht zur Verfügung: Simone Thöne (rechts). Foto:  Michl

Zierenberg. Die Auswärtshürde, die sich in der Frauenfußball-Hessenliga am Samstag, 17 Uhr, vor dem TSV Zierenberg aufbaut, heißt Eintracht Wetzlar II. Bereits vor vier Wochen standen sich beide Mannschaften in einer Nachholbegenung auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn gegenüber, wobei diese Partie keinen Sieger sah, mit einem 1:1-Remis endete.

Für die Truppe von Trainer Stefan Rusche wird die Aufgabe an der Lahn bei der Regionalligareserve mit Sicherheit kein vergnüglicher Ausflug werden. Denn die Gastgeberinnen von Coach Volker Mühn, die nach der Winterpause einen tollen Lauf hinlegten, in sechs Spielen vier Mal ungeschlagen blieben und sich damit aus der direkten Abstiegszone verabschiedeten, sind noch nicht ganz aus dem Schneider. Ihr Polster auf einen direkten Fahrstuhlplatz nach unten summiert sich nämlich lediglich auf fünf Zähler.

Das Zierenberger Vorhaben, nicht mit leeren Händen die Heimreise anzutreten, wird auch dadurch erschwert, dass die Wetzlarer Zweite sich mit Sicherheit mit dem erlaubten Kontingent aus ihrer Ersten verstärken wird, die uneinholbar an der Regionalliga-Tabellenspitze steht.

Der TSV kann jedoch ohne Druck und Nervenflattern ans Werk gehen, hat er als Fünfter und einem Zehn-Punkte-Vorsprung gegenüber dem Samstagsgegner nichts mehr mit der Abstiegsfrage zu tun. Personell kann Rusche bis auf eine Ausnahme auf seinen bewährten Kader bauen. Lediglich die zuletzt sehr starke und erfahrene Abwehrspielerin Simone Thöne fehlt aus beruflichen Gründen. (zih)

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