Kammerbachs Fußballerinnen treffen auf Verbandsliga-Aufsteiger TSG Wilhelmshöhe

TSG Wolhelmshöhe im Pokal nur Außenseiter

Einsatz: Den Ball nach vorn treibt Alisia Schäfer im Trikot der TSG Kammerbach (links), die von einer Gegenspielerin bedrängt wird. Foto: per

Kammerbach. Im Halbfinale des Frauenfußball-Regionalpokals steht Gruppenligist TSG Kammerbach am Samstag um 16 Uhr daheim gegen Verbandsliga-Aufsteiger TSG Wilhelmshöhe vor einer denkbar schweren Aufgabe.

„Für uns ist das ein sehr wichtiges Spiel“, sagt TSG-Trainer Karl-Martin Weinzierl. Zum einen ist es für die Gastgeberinnen eine erste echte Standortbestimmung, zum anderen kann man mit einem Sieg nicht nur ins Regionalpokalfinale einziehen, sondern sich automatisch für den Hessenpokal qualifizieren. „Und außerdem kann es ein viel besseres Testspiel so kurz vor dem Saisonstart gar nicht geben“, betont Weinzierl.

Obwohl dieses Halbfinale bereits die vierte Pokalrunde ist, reichte den Kammerbacherinnen zum Einzug ein einziger Sieg. Freilos in Runde eins, ein klares 8:1 beim klassentieferen FC Großalmerode in Runde zwei und im Viertelfinale der Nichtantritt von Gegner TSV Ellenberg. Die TSG Wilhelmshöhe musste immerhin schon zweimal ran: Nach anfänglichem Freilos gab es ein klares 6:0 bei Kreisoberligist SV Battenhausen und im Viertelfinale einen 3:0-Erfolg bei Gruppenligist KSV Hessen Kassel, der genau wie Kammerbach gerade erst aus der Verbandsliga abgestiegen ist.

Nicht zuletzt deshalb sieht Karl-Martin Weinzierl die Rollen auch klar verteilt. „Wilhelmshöhe ist in diesem Spiel eindeutig der Favorit“, sagt er. „Wer in die Verbandsliga aufsteigt und den KSV Hessen 3:0 schlägt, der kann schließlich nicht schlecht sein.“ Mit welchem Kader er diese schwere Aufgabe angehen wird, weiß Weinzierl noch nicht. „Da wir viele junge Spielerinnen haben und noch Ferien sind, wird sich das wohl sehr kurzfristig entscheiden“.

Fest steht lediglich, dass mit Torfrau Helen Dückerhoff und Wenke Eckert (beide Urlaub) sowie Alisa Gerbig (privat verhindert) zwei wichtige Spielerinnen fehlen werden. „Wir werden trotzdem unser Bestes geben und alles tun, um eventuell doch für eine Überraschung zu sorgen“, sagt Karl-Martin Weinzierl, der wie immer auf die lautstarke Unterstützung des TSG-Anhangs hofft. (per)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.