Frauenfußball: Regionalligist Calden bestreitet Viertelfinale in Marburg

Pokal als große Chance

Steht wieder zur Verfügung: Luisa Schanze (rechts) reist mit Jahn Calden zum Pokalspiel nach Marburg. Foto:  Hofmeister

Calden. Zehn Punkte beträgt der Rückstand des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden nach der 0:3-Niederlage in Frauenbiburg auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Da kommt das Hessenpokal-Viertelfinalspiel am Ostermontag (17.30 Uhr) bei den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg gerade recht. „Wir wollen im Pokal unsere Chance nutzen und uns für den DFB-Pokal qualifizieren“, setzt Jahn-Trainer Wolfgang Berndt auf den Hessenpokal, um die Saison noch zu retten. In der Liga gelte es, zumindest noch den drittletzten Platz zu erreichen, um eventuell über ein Hintertürchen in der Liga bleiben zu können.

Die Hoffnungen auf den Hessenpokal sind berechtigt. Immerhin viermal konnte Calden schon den Wettbewerb gewinnen. Bei einem Sieg könnte es im Halbfinale zum wohl vorweg genommenen Endspiel mit dem Hessenligaersten Eintracht Frankfurt kommen, der beim Ligakonkurrenten Wiesbaden antritt. Nach dem mehr als lockeren Achtelfinal-Aufgalopp mit dem 18:2-Schützenfest beim Gruppenligisten Heppenheim wartet nun mit Marburg ein ernsthafter Prüfstein. Der Tabellenneunte der Hessenliga blieb aber auch deutlich hinter den Erwartungen zurück und muss bei Punktgleichheit mit dem Drittletzten noch um den Ligaerhalt zittern.

Gute Erinnerungen

Im Achtelfinale siegten die Mittelhessinnen problemlos mit 8:0 beim Gruppenligisten Kammerbach. Berndt muss in diesem Spiel auf Winterneuzugang Natascha Rudat verzichten, die sich in der letzten Partie bei einem Zusammenprall einen Jochbeinbruch zuzog. Den Einsatz von Torjägerin Arlene Rühmer will Berndt noch nicht riskieren. Dafür steht ihm wieder die aus England zurückgekehrte defensive Mittelfeldspielerin Luisa Schanze zur Verfügung.

An Marburg haben die Jahnerinnen gute Erinnerungen, denn sie gewannen in der Wintervorbereitung souverän mit 4:0. (zmw)

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