Frauenfußball-Verbandsliga: TSG Kammerbach gewinnt 1:0 gegen den SV Gläserzell II

Raus aus der Abstiegszone

Zweiter Sieg in Folge: Svenja Friederich (Mitte) hat mit der TSG Kammerbach durch den 1:0-Sieg über Gläserzell die Abstiegsplätze der Verbandsliga verlassen. Foto: Schröter

Kammerbach. In der Fußball-Verbandsliga der Frauen hat die TSG Kammerbach zum ersten Mal seit dem zehnten Spieltag die Abstiegszone wieder verlassen. Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg über den SV Gläserzell II kletterte der Aufsteiger um zwei Plätze auf den achten Tabellenrang und hat vier Spieltage vor dem Saisonende sein Schicksal selbst in der Hand.

Gerbig zum frühen 1:0

„Heute stimmte das Ergebnis, viel mehr aber auch nicht“, zeigte sich TSV-Trainer Karl-Martin Weinzierl mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Gläserzell war mit nur zehn Spielerinnen angereist und spielte somit 90 Minuten in Unterzahl. Daraus jedoch vermochten die Gastgeberinnen kaum Profit zu schlagen. „Uns fehlten heute einfach die spielerischen Mittel“, meinte Weinzierl. Hauptgrund dafür war, dass mit Marie-Luise Ludwig und Hanna Sennhenn zwei wichtige Spielerinnen erkrankt ausfielen und mit der privat verhinderten Laureen Deckenbach eine weitere Leistungsträgerin fehlte.

Dass die Kammerbacherinnen dennoch den zweiten Heimsieg in Folge beujbeln durften, hatten sie Alisa Gerbig zu verdanken. Bei einem schönen Flankenlauf von Katharina Axt über die rechte Seite hatte sich die Mittelfeldspielerin in den gegnerischen Strafraum gemogelt und das Leder nach einem Querpass aus kurzer Entfernung ins Tor befördert (3.). In den übrigen 87 Spielminuten war von der numerischen Überlegenheit der Kammerbacherinnen aber nicht viel zu sehen. Zwar hatten sie insgesamt mehr Ballbesitz, doch zwingende Torchancen blieben Mangelware. Die tapfer kämpfenden Gäste rieben sich förmlich auf und waren das eine oder andere Mal drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Am Ende scheiterten sie jedoch zumeist an der sicheren Helen Dückerhoff im TSG-Gehäuse oder an den eigenen Nerven.

„Eigentlich hätte Gläserzell heute einen Punkt verdient gehabt“, gestand Weinzierl nach dem Schlusspfiff ein. „Aber selbstverständlich freue ich mich sehr darüber, dass wir alle drei Zähler hier behalten haben“, meinte er. Kein Wunder, könnten diese am Saisonende doch den Ausschlag geben über Klassenerhalt oder Abstieg.

TSG: Dückerhoff – Jana Hildebrand, Friedrich, Meyer, Barta – Gerbig, Eckert – Remmler, Schäfer, Friederich (72. Jelena Hildebrand) – Axt. – Tor: 1:0 Gerbig (3.). (per)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.