Regionalligist Calden feiert verdienten 3:0-Sieg

Insa Fischer

Auffälligste Spielerin gegen Löchgau war Neuzugang Insa Fischer. Zwei Tore schoss sie selbst, eins bereitete sie mit vor.

Calden. Die Regionalliga-Frauenmannschaft des TSV Jahn Calden feierte am Sonntag mit einem 3:0-Erfolg gegen den FV Löchgau im zweiten Spiel den ersten Sieg.

3:0 ist bisher das Standardergebnis der beiden Kontrahenten. Die Gäste aus Baden-Württemberg unterlagen zweimal so, die Caldenerinnen setzen der 0:3-Auftaktniederlage nun den 3:0-Heimsieg entgegen. Erleichterung kam auf, als nach einer Stunde die vom KSV Hessen nach Calden gewechselte Insa Fischer eine der vielen Torchancen endlich verwertete. Nach einer Flanke von Jil Ludwig köpfte Fischer zur hochverdienten Führung ein.

In dieser Phase ging es hoch her im Gästestrafraum. Denn schon 60 Sekunden zuvor köpfte Fischer kurioserweise den Ball von knapp vor der Torlinie neben das Tor. Nur eine Minute nach dem Führungstreffer war Johanna Hilfebrandt frei durch, da konnte Gästetorhüterin Pia Bendig aber noch zum Eckball retten. Zum zweiten Mal geschlagen war Bendig nach 66 Minuten, diesmal flankte Hildebrandt und Fischer köpfte zum zweiten Mal ein. Die neue Spielerin des TSV war auch am dritten Tor beteiligt, diesmal schlug sie den Flankenball und Ludwig konnte sträflich frei im Strafraum zum 3:0 einschießen, genau umgekehrt wie beim 1:0.

Jahn-Trainer Engin Keskin war diesmal rundum zufrieden mit seinen Mädels, die sich in allen Mannschaftsteilen gegenüber der 0:3-Niederlage zum Auftakt gegen Ingolstadt gesteigert hätten. Doch im ersten Durchgang musste Keskin erneut die mangelnde Chancenverwertung kritisieren. Insa Fischer (8.) hatte Pech mit einem Lattentreffer und die Spielgestalterin in den Reihen des Jahn, Arlene Rühmer, traf den Außenpfosten. Die einzige nennenswerte Torchance für den Fußball-Verein aus Löchgau hatte Lena Kühnle im ersten Durchgang und der war begünstigt von einem Abwehrfehler der Keskin-Schützlinge.

Gästetrainer Christopher Breymann hatte eines der schlechtesten Spiele seiner Mannschaft gesehen, die letzte Saison beim 3:3 noch so couragiert auf dem Kaiserplatz zu Werke ging.

Von Ralf Heere

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