Frauenfußball: Zierenberg ist beim Schlusslicht der Hessenliga aber klar in der Favoritenrolle

Rusche warnt vor dem Schlusslicht

Einsatz gefragt: So einsatzstark wie hier Natascha Rudat (rechts) muss Zierenberg in Anraff auftreten. Foto: zih

Zierenberg. Als klarer Favorit treten die Hessenliga-Fußballerinnen von Zierenberg am Samstag, 16 Uhr, im Nordhessenderby beim SV Anraff an. Denn während die Warmetalkickerinnen von Trainer Stefan Rusche als Tabellenfünfter ihren Blick nach oben richten, steht den Edertalern das Wasser schon bis zur Unterlippe. Noch ohne Punkt sind sie Schlusslicht.

Rusche stellt die Favoritenrolle seiner Mannschaft zwar nicht in Abrede, warnt jedoch eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen und auf die leichte Schulter zu nehmen. Zum einen bot Anraff am vergangenen Wochenende Spitzenreiter Gläserzell über weite Strecken Paroli und hielt bis in die Schlussphase ein 2:2, um dann mit 2:3 zu verlieren. Zum anderen haben die Zierenbergerinnen an das letztjährige Gastspiel keine guten Erinnerungen. Auch da waren sie klar favorisiert, um nach der Führung durch Larissa Haegele in der dritten Minuten der Nachspielzeit doch noch den 1:1-Ausgleich schlucken zu müssen. Im Rückspiel drehte der TSV dann auf und gewann mit 8:2.

Ein besonderes Augenmerk muss der TSV auf die beiden letztjährigen Anraffer Top-Vollstreckerinnen Annemarie Alff (10) und Lisa Fritze (7) werfen, die jedoch bisher noch nicht so richtig zündeten. Personell gibt es in den TSV-Reihen gegenüber dem Wetzlar-Spiel vermutlich keine Veränderungen, ausgenommen die Dauerverletzten sind alle an Bord. (zih)

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