Frauen-Hessenligist Großenenglis schlägt Schlusslicht Roßdorf – höherer Sieg möglich

4:0 – Schwaab trifft dreimal

Im Jubel vereint: Torjägerin Jana Schwaab (2. von links) nimmt die Glückwünsche der Kolleginnen (von links) Justine Rosek, Nadine Raue und Nina Dietrich entgegen. Foto: Hahn

GOMBETH. Die Wiedergutmachung für die 0:8-Pleite in Neu-Isenburg ist gelungen: Angeführt von der glänzend aufgelegten dreifachen Torschützin Jana Schwaab gelang Fußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis in Gombeth ein nie gefährdeter 4:0 (3:0)-Erfolg gegen Schlusslicht RSV Roßdorf.

Sechs Tage nach ihrem 18. Geburtstag traf die Angreiferin für die hochkonzentriert zuwerke gehenden Gastgeberinnen früh zum 1:0 (4.) – überwand dabei nach einem Eckball von Justine Rosek gedankenschnell die unsichere Gäste-Defensive. Gegen den zunächst überfordert wirkenden Tabellenletzten tauchte Nina Dietrich, bestens bedient von Schwaab und Sophie Trost, frei vor RSV-Torsteherin Maris Kraus auf. Beförderte das Leder jedoch über den Kasten (7.). Nur zwei Minuten später machte es die Vorlagengeberin besser und traf zum 2:0 (9.). Dietrich hatte das Spielgerät fein durchgesteckt. Gut zehn Minuten später hieß es schon 3:0: Nach grobem Abwehrschnitzer der Gäste schaltete Schwaab am schnellsten (22.). Die harmlosen Roßdorferinnen boten bis dahin nur Magerkost.

Die wenigen, hoch vor den Kasten des TuS geschlagenen Bälle stellten die Abwehr vor keinerlei Probleme. In der Folge ließ es der Tabellensechste ruhiger angehen, ohne jedoch die Spielkontrolle zu verlieren. Roßdorfs Beste, Stürmerin Alina Loth, stemmte sich mit ihren Aktionen immer wieder gegen die Niederlage, war dabei jedoch zumeist auf sich allein gestellt. Ihr Torschuss (48.) sowie die Versuche von Michelle Pless (62., 80.) waren eine leichte Beute von Nadine Mündel. Der TuS verwaltete den Vorsprung sicher. Bot aber beim schönsten Treffer des Tages feine Fußballkunst: Die Kombination über Mareike Wanner und Luisa Winter veredelte Schwaab mit ihrem dritten Tor zum hochverdienten 4:0-Sieg (82.). „Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt“, freute sich TuS-Coach Manuel Mrosek über den Sieg. Der auch ohne die kurzfristig ausgefallenen Julia Faupel und Anna Lena Wagner höher hätte ausfallen können. Nadine Raue scheiterte jedoch zweimal aussichtsreich an RSV-Torsteherin Kraus (51., 56.). • TuS: Mündel – Winter, Wanner, Giehl, Unzicker – Jäger, Rosek – Dietrich (69. Pospich), Schwaab, Raue (82. Stemmler) – Trost (74. Käßner). RSV: Kraus – Lanz, Gawlitza, Jannermann, Kehr – Pless, Riebeling – Topalova, R. Schick (55. Immel), J. Schick – Loth. SR: Ottlik (Lohfelden). Z: 60. Tore: 1:0 Schwaab (4.), 2:0 Trost (9.), 3:0 Schwaab (22.), 4:0 Schwaab (82.).

Von Bernd Knauff

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