TSG Kammerbachs Fußballerinnen brauchen gegen Landau/Wolfhagen die drei Punkte im Abstiegskampf

Nur ein Sieg zählt gegen das Schlusslicht

Körper an Körper: Um das Leder kämpfen Svenja Friederich von der TSG Kammerbach (links) und eine Gegenspielerin. Foto: per

Kammerbach. „Jedes noch ausstehende Spiel in der Fußball-Verbandsliga der Frauen ist für uns ein Endspiel“, sagte TSG Kammerbachs Trainer Karl-Martin Weinzierl schon vor einigen Wochen. An dieser Aussage hat sich drei Begegnungen vor dem Serienende nichts geändert.

Vor dem heutigen Heimspiel gegen die SG Landau/Wolfhagen (Anpfiff 17 Uhr) stehen die Kammerbacherinnen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand und auf einem Abstiegsplatz. Der Rückstand auf den KSV Hessen Kassel auf Rang acht beträgt aber nur zwei Punkte.

Und mit dem heutigen Widersacher bekommt die Weinzierl-Elf eine Mannschaft vorgesetzt, die abgeschlagen das Tabellenende ziert und nicht mehr vor dem Abstieg zu retten ist. „Wir wollen unbedingt diese drei Punkte und natürlich auch in der Klasse bleiben“, sagt der TSG-Coach. Mit dem zu erwartenden Erfolg möchten sich die Gastgeberinnen auch für die 0:8-Schlappe zuletzt gegen Titelaspirant TuS Großenenglis rehabilitieren und sich eine bessere Ausgangsposition vor den entscheidenden Partien zum Saisonende verschaffen. Mit den zuletzt fehlenden Katharina Axt und Lucia Langefeld kehren zwei Angreiferinnen ins Kammerbacher Team zurück, verzichten müssen die Gastgeberinnen hingegen auf die verhinderten Marie Umbach und Laureen Deckenbach.

Klar ist, dass Landau/Wolfhagen längst nicht über die Qualitäten wie zuletzt Großenenglis verfügt. Mit 20 Toren erzielte die Spielgemeinschaft noch weniger Tore als die Kammerbacherinnen. Sieben dieser Treffer gehen allein auf das Konto der besten Stürmerin Teresa Ballardt. Ein einziger Sieg in bisher 19 Partien ist die spärliche Ausbeute des Schlusslichts, das auf eigenem Platz gegen Kammerbach mit 0:2 den Kürzeren zog. „Das war unser bisher einziger Auswärtssieg in dieser Saison“, wriß der TSG-Trainer.

Hohe Konzentration

Es geht also um sehr viel für Karl-Martin Weinzierl und seine Mannschaft. „Wir wollen in diesem Heimspiel konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute agieren und den Gegner schon früh unter Druck setzen“, erklärt Weinzierl.

Danach steht für die TSG noch ein Auswärts- und ein Heimspiel auf dem Programm. Am 21. Mai geht es zunächst zum TSV Klein-Linden, bevor sich der DFC Allendorf/Eder am 28. Mai in Kammerbach vorstellt. (eki)

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