Siegtore durch Heldt und Zech

+
Hautnah am Gegner: Die Zierenbergerin Natascha Rudat (rechts), hier gegen Rojin Balica, hatte Pech mit einem Lattenknaller, bereitete dafür aber den 1:0-Führungstreffer vor.

Die Zierenberger Fußballerinnen feiern einen 2:0-Erfolg im Finale des Regionalpokals gegen Großenenglis

Landau. Der TSV Zierenberg feierte nach dem Aufstieg in die Frauenfußball-Hessenliga vor zwei Jahren am Samstag den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Denn die Warmetalerinnen von Trainer Stefan Rusche kürten sich auf neutralem Platz in Bad Arolsen-Landau mit einem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den klassentieferen Verbandsliga-Spitzenreiter TuS Viktoria Großenenglis zum Pokalsieger der Region Kassel und lösten damit die Fahrkarte zum Landeswettbewerb. Wer dort in der ersten Runde der Gegner sein wird und wann diese Partie stattfindet, steht noch nicht fest.

Nach einem Erfolg der Warmetalerinnen sah es beim Gang zur Pausenerfrischung noch nicht nach aus. Denn in den ersten 45 Spielminuten setzte nicht der Hessenligist die Akzente, sondern die zweikampfstarken und wieselflinken Kickerinnen aus dem Borkener Becken von Coach Manuel Mrosek.

Sie hatten mehrfach die Führung auf den Stollenschuhen. Letztlich hatten sie aber entweder ihr Schussvisier falsch justiert oder sie scheitrten an TSV-Torwartin Sabrina Bürgel. Die größte Möglichkeit besaß Julia Faupel. Doch als Bürgel einen Freistoß abprallen ließ, direkt vor die Füße der vor ihr stehenden Viktoria-Spielerin, brachte diese zentral postiert das Kunsstück fertig, aus zwei Metern das Ziel zu verfehlen. Beim TSV ließen aber auch Natascha Rudat, Franziska Heldt und Julia Kanngießer Topchancen sträflich liegen.

Anscheinend muss es in der Pause in der Zierenberger Kabine eine Ansage gegeben haben. Denn nach dem Seitenwechsel nahmen die Warmetalerinnen mehr und mehr das Heft in die Hand, wurden spielbestimmend und gingen konzentrierter in die Zweikämpfe. Dann stimmten die Zierenberger Spielerinnen und mitgereisten Fans den Torjubel an. Doch der Freistoß von Natasacha Rudat (65.) ging nur an die Metallstange. Trotz nun klarer TSV-Dominanz blieb Großenenglis aber mit kluger Kontertaktik immer brandgefährlich und hätte bei zwei Großchancen durchaus für eine Überraschung sorgen können.

Dann doch die erlösende Zierenberger 1:0-Führung durch Franziska Heldt (74.) nach feiner Vorarbeit von Natascha Rudat. Heldt an alter Wirkungsstätte, im Vorjahr spielte sie noch in Landau, bereitete auch die enddgültige Entscheidung, den 2:0-Treffer durch Katharina Zech (86.) vor. Damit war alles eingetütet.

Zierenberg: Bürgel - Haegele, Landinghoff-Schmidt, Rudat, Davies, Zech (90., S. Kanngießer), Heldt, J. Kanngießer, Kell, Alexi, Thöne.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.