Spielgemeinschaft 

Ellenbergs Fußballerinnen zusammen mit Gudensberg zurück in der Gruppenliga

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Haben den Aufstieg in die Gruppenliga für den TSV Ellenberg möglich gemacht: (hinten von links) Trainer Dennis Stübner, Katrin Kilian, Patricia Röhn, Sabina Stübner, Xenia Heinen, Susanna Molle, Carina Rose, Leila Redler, Martina Röhrig (Spartenleitung), Nicole Schmidt, Trainer Marcus Haack, (vorne von links) Teresa Elzner, Annette Krug, Sabrina Lichte, Katja de Caro, Melanie Holl, Barbara Lehmann, Katharina Wamser, Sandra Umbach sowie Heidrun Rösler. Es fehlen: Tanja Gerhold, Britta Kitzerow und Nina Terboven. 

Ellenberg/Gudensberg. Am Donnerstag werden sie sich beim Trainingsauftakt in Gudensberg zum ersten Mal beschnuppern. Die Fußballerinnen aus Ellenberg und Gudensberg, die in der kommenden Saison als Spielgemeinschaft in der Gruppenliga starten. Dazu haben sich beide Vereine nun entschlossen.

Die Spielgemeinschaft

Bereits Anfang Mai hatten die Ellenbergerinnen den Kontakt nach Gudensberg gesucht, wo ein neues Team aufgebaut wird. Talente der FSG sollen erste Erfahrungen im Damenbereich sammeln. Zudem schlossen sich gleich 13 Spielerinnen vom TSV Zierenberg II, der vergangene Runde Sechster in der Gruppenliga war, Gudensberg an. Ellenberg allein hätte hingegen kaum noch ein Team stellen können. Lediglich acht von 16 Fußballerinnen aus dem aktuellen Kader sind nächste Saison sicher dabei. Langjährige Leistungsträgerinnen wie Heidrun Rösler und Annette Krug beenden ihre Karrieren.

Torfrau Nicole Schmidt muss wegen einer schweren Knieverletzung aufhören. Aus privaten Gründen stehen außerdem die Trainer Dennis Stübner und Marcus Haack nicht mehr zur Verfügung. Die Nachfolge bei der SG Ellenberg/Gudensberg tritt Adam Kostorz an, der 2016 in Zierenberg das Hessenliga-Team trainierte. Spielorte sind Ellenberg und Maden.

Der Aufstieg

Als Vizemeister der Kreisoberliga durfte Ellenberg aufsteigen, weil Meister FSV Kassel verzichtete. „Geplant war das nicht, aber nach der Winterpause lief es wie am Schnürchen. Die Mädels haben super zusammengehalten“, sagte TSV-Spartenleiterin Martina Röhrig. Personell unverändert war das Team aus dem Guxhagener Ortsteil einfach cleverer als die Konkurrenz. Als Meilensteine auf dem Weg zum besten Rückrundenteam (9 Siege/1 Remis/42:7 Tore) gelten die Siege über den FSV (4:0) und bei der TSG Wilhelmshöhe II (3:1).

Dauerbrennerinnen waren Xenia Heinen und Heidrun Rösler, die in jeder Partie spielten. Apropos Rösler: Die Abwehrchefin ist ebenso wie Mittelfeldstrategin Annette Krug 49 Jahre alt. „Beide haben uns viel Stabilität gegeben“, lobt Röhrig. Ebenfalls voran ging Kapitänin Sabrina Lichte, die sich mit 16 Treffern vor Carina Rose (13) als beste Torschützin zeigte. Rose und Sabina Stübner waren 2016 aus dem Mutterschutz zurückgekommen und neben Teresa Elzner die einzigen Neuzugänge nach dem Abstieg aus der Gruppenliga, der prompt korrigiert wurde. Foto: zih/nh

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